Project 10 Pan

Ich habe eine Mission. Und die lautet: Aufbrauchen! Inspiriert durch xKarenina möchte ich mich nun auch endlich an das Project 10 Pan wagen. Ziel ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum zehn verschiedene Produkte leerzubekommen. Was einfach klingt, ist im Beautybloggeralltag zwischen hunderten Produkten gar nicht so leicht. Aber ich stelle mich der Herausforderung – und erstatte euch natürlich Bericht!

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Das Projekt

Das Ziel ist klar: Beautyprodukte sollen stetig benutzt und aufgebraucht werden, anstatt in der Schminkkommode zu versauern. Die genauen Bedingungen variieren von Blog zu Blog – manch eine bezieht nur dekorative Kosmetik in das Projekt ein, andere erteilen sich ein Kaufverbot für Beautyprodukte und wieder andere verbieten sich sogar, im gesamten Zeitraum andere Produkte der jeweiligen Kategorie  zu verwenden. Meine Spielregeln sind ganz einfach: Ich versuche, die ausgesuchten Pflege- und Schminkprodukte so häufig wie möglich zu verwenden und bestenfalls aufzubrauchen. Nur Dekoratives hielt ich nicht unbedingt für sinnvoll, zumal ich auch im Bereich Pflege jede Menge Dinge habe, die ich zu selten benutze. Auch ein Parfum hat sich untergeschmuggelt, denn hier fällt mir das Leersprühen auch nicht immer leicht. Alle Sachen wurden oder werden von mir gern genutzt, aber aufgrund der Fülle und Produktvielfalt in meinem Badezimmer stehen die Chancen nicht gerade gut, dass ihr sie irgendwann in meinen Empties-Posts entdecken könntet. Mit dem Project 10 Pan möchte ich es endlich schaffen, auch einmal dekorative Kosmetik bis zum Ende zu verbrauchen und manch einen langjährigen Schrankhüter von seinem Platz zu verteiben. Zeit gebe ich mir dafür sechs Monate – ich halte euch natürlich in Zwischenschritten auf dem Laufenden!

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Die Produkte

Meine Produktauswahl ging eigentlich relativ schnell und spontan über die Bühne. Ich bin kurz durch mein Bad sowie meine Schminkecke gestreift und habe alles eingesammelt, was ich gerne aufbrauchen würde. Welche Produkte das im Einzelnen sind, zeige ich euch nun ausführlich.

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Beginnen wir mit einer Körperpflege: Der Beurre Corporel von Biotherm. Sie steht schon eine gefühlte Ewigkeit in meinem Körbchen für Bodylotions und läuft nun Gefahr, ranzig zu werden. Also schnell weg damit, bevor sie verdirbt!

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Der Grund, warum sie in den vergangenen Monaten so selten zum Einsatz kam, ist wohl ihr Geruch. Wie  ihr wisst, bin ich super pingelig, was Düfte angeht. Schnuppert eine Pflege oder ein Parfum nicht nach meinem Geschmack, kann ich den Duft unmöglich einen ganzen Tag lang am Körper tragen. So schlimm ist es aber bei der Biotherm Bodybutter natürlich nicht, sonst würde ich mir ja nicht auferlegen, fortan häufiger zu ihr zu greifen. Vielmehr schnuppert diese Creme leicht zitronig, was ich persönlich immer mit Frühling und Sommer assoziiere. Deswegen stand sie wohl auch den ganz Winter nur herum, obwohl sie eigentlich sehr reichhaltig pflegt. Zum Wegwerfen, weil sie verfallen ist, ist sie defintiv zu schade und zu teuer – daher wird sie jetzt jeden Tag benutzt!

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Wie ihr seht, ist der Tiegel noch gut gefüllt, ich habe mich mit der Beurre Corporel vielleicht drei bis vier Mal eingecremt. Von der Konsistenz her ist sie relativ fest und reichhaltig, wodurch man auch nicht unbedingt eine große Menge zum verschmieren benötigt. Das macht meinen Vorsatz des Aufbrauchens nicht gerade einfacher!

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Wie bereits oben erwähnt, wählte ich auch ein Parfum für mein Project 10 Pan aus. Es handelt sich hierbei um das Love, Chloé (Eau Florale) von Chloé, dem ich schon einen eigenen Blogpost widmete. Eine Zeit lang benutzte ich nur und ausschließlich diesen Duft, aber genauso heiß begehrt wie er einst war, wurde er daraufhin auch mit Nichtbeachtung gestraft. Im Winter griff ich viel häufiger zu schwereren, süßen Düften, anstatt zu dieser leichten und blumig-pudrigen Variante. Nun befindet sich noch rund ein Drittel im Flakon, den ich im Frühling gerne aufbrauchen möchte. Denn ich bin mir sicher: Auch in diesem Jahr wird die Parfumindustrie pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit tolle Düfte lancieren, die dann ihren Platz auf meinem Parfumtablett einfordern… Und spätestens dann muss ein Kandidat weichen!

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An den Balea Tein Perfektion Optischer Sofort-Zauber hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr gedacht… Er fiel mir in die Hände, als ich gerade meine Primer sortierte und ist auch einer der Kandidaten, die ein trostloses Dasein in meinem Schränkchen fristen. Da ich jeden Tag eine Make Up-Base verwende, möchte ich mich nun endlich ans Aufbrauchen dieser hier machen. Da man immer nur kleine Tröpfchen benötigt und die Tube noch so gut wie voll ist, wird das auf jeden Fall eine Herausforderung!

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Eine Hassliebe – so würde ich das Verhältnis der Chanel Vitalumière Aqua Foundation und mir am ehesten bezeichnen. Für meinen Geschmack enthält Vitalumière viel zu viel Parfum für ein Gesichtsprodukt, dafür ist die Farbe ein Perfect Match zu meinem Teint und auch die leichte Konsistenz ist ein Träumchen. Die Foundation verbindet sich richtig gut mit der Haut, gleicht Unebenheiten aus, ohne dabei maskenhaft zu wirken. Aufgrund des Plastikfläschchens (eigentlich auch ein Unding für ein solch teures Produkt…) sieht man leider nicht, wie viel tatsächlich noch drin ist, ich schätze aber ein Drittel. Ich habe sie in der Vergangenheit schon häufig benutzt, muss aber dazu sagen, dass ich sie nicht täglich auf meine Haut geben kann. Aufgrund des hohen Parfumgehalts reagiert sie bei zu häufiger Benutzung nämlich mit Irritationen, weswegen ich dieses Produkt nur immer mal anwenden kann.

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Nachdem ich vergangene Woche die Pudersammlungen einiger Bloggerinnen im Web gesehen hatte, wurde mir klar: Einen Pudertick habe ich schonmal nicht. Klar, auch ich besitze das ein oder andere, die sind jedoch auch alle in Verwendung und passen locker in eine Schublade. Nun möchte ich eins gerne aufbrauchen, und zwar das Avène Couvrance Mosaikpuder. Geht man mit einem breiten Puderpinsel in das Pfännchen, vermischen sich die verschiedenen Nuancen und ergeben auf der Haut ein sehr natürliches Finish. Dieses Produkt ist nunmehr eineinhalb Jahre alt und wie ihr seht, blitzt auch schon das silberfarbene Pfännchen hervor. Trotzdem beinhaltet es noch eine ganze Menge… Aber ich brauche es lieber jetzt auf, bevor es mir im Sommer bei gebräunter Haut nicht mehr so gut steht!

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Der Concealer mit dem wohl dämlichsten Namen der Welt: Der Löscher Auge von Maybelline. Ihr erkennt, dass das Fläschchen noch etwas mehr als die Hälfte gefüllt ist, und diesem Rest möchte ich nun zu Leibe rücken. Das Produkt soll sich eigentlich recht schnell verbrauchen, daher bin ich optimistisch, dass ich es im vorgegebenen Zeitraum leerbekomme. Zumal es ja insbesondere bei solchen Augenprodukten mit Applikator nicht unbedingt super hygienisch ist, sie über mehrere Monate hinweg zu verwenden…

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Um den Concealer auftragen zu können, muss man am oberen Ende der Verpackung drehen, so wird etwas Produkt auf das Schwämmchen gepumpt. Die Farbe 01 Light würde ich mir so nicht mehr nachkaufen, da sie einen minimalen Ticken zu dunkel ist – ein Mitgrund, wieso Der Löscher nun endlich aus meinem Bad verschwinden soll. Weil Concealer zu meiner täglichen Make Up-Routine gehört, werde ich nun bestimmt fast täglich zu ihm greifen.

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Obwohl meine Produktauswahl insgesamt recht schnell ging, habe ich bei einer Kategorie länger überlegt. Welchen Blush soll ich nur nehmen?! Zu meinen Lieblingen gehören definitiv einige limitierte von MAC, aber natürlich habe ich kein Interesse daran, dass jene schnell leergehen. Zu glitzerig sollte der Auserwählte auch nicht sein, und er sollte generell zu vielen Make Ups passen. So fiel meine Entscheidung schließlich für den Bobbi Brown Blush in Apricot. Der Name täuscht: Die Nuance weist nicht unbedingt ein zartes, peachiges Apricot auf, sondern eher ein intensives Pink. Da die Farbe im Standardsortiment erhältlich ist, tut es mir überhaupt nicht weh, wenn ich das Pfännchen blitzen sehe.

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Als einstiger Labello-Sammelfreak habe ich es noch nie geschafft, einen Lippenpflegestift komplett aufzubrauchen. Doch bei meiner großen Sammlung musste ich irgendwann feststellen: Die Stifte halten sich nicht ewig und irgendwann wird’s eklig, sich altes Fett auf die Lippen zu schmieren. Also sortierte ich aus und reduzierte mein Pflegestift-Sammelsurium drastisch. Einige wenige Lippenpflegeprodukte blieben übrig, darunter der Burt’s Bees Replenishing Lip Balm Stick Granatapfel. Ich verwende den Burt’s Bees schon fleißig mehrmals täglich, sodass noch etwa die Hälfte vorhanden ist. Den Rest möchte ich nun im kommenden halben Jahr verbrauchen – denn es warten immer noch weitere Sticks in meinem Bad, die auch benutzt werden wollen!

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Ein weiteres Lippenprodukt gesellt sich dazu: Der Clinique Chubby Stick Chunky Cherry. Ich überlegt zunächst, ob ich nicht einen herkömmlichen Lippenstift wählen sollte, entschied mich dann aber doch für ein 2-in-1-Produkt. Für unterwegs sind diese Sticks nämlich ungemein praktisch, da sie super einfach im Auftrag sind, nicht verschmieren und dazu noch eine Pflegewirkung besitzen. Gerade weil ich ihn fortan immer in meiner Handtasche dabei haben möchte, kann ich mir vorstellen, dass mir das Aufbrauchen nicht allzu schwer fallen wird. Das Pink von Chunky Cherry passt zudem hervorragend zum vorher gezeigten Apricot Blush, sodass ich die beiden während des Projekts prima miteinander kombinieren kann.

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Zu guter Letzt möchte ich einen Nagellack aufbrauchen. Und der stammt – wie sollte es anders sein – von meiner absoluten Lieblingsmarke Dior. Warum ich mich ausgerechnet für Darling entschieden habe? Nun, die Farbe ist ein perfektes Himbeer-Pink und eignet sich ideal für den nahenden Frühling und Sommer. Zudem hält der Lack lange auf den Nägeln und ich muss nicht jeden Tag wieder lackieren. Ich denke, ich werde ihn sowohl für die Fuß-, als auch für die Fingernägel verwenden, sodass sich das Fläschchen relativ schnell leeren dürfte. Hinzu kommt, dass der Farbton prima mit dem von mir ausgesuchten Chubby Stick sowie dem Apricot Blush harmoniert- die drei sind ein exzellentes Trio!

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So, das waren meine Produkte, die ich bis in einem halben Jahr im Rahmen des Project 10 Pan aufgebraucht haben möchte. Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Habt ihr euch auch schon einmal ein solches Projekt vorgenommen? Falls ja: Wart ihr erfolgreich in eurer Mission?

Eure Marie

                                                         

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