Sally Hansen Nagellack

Nagellacke gibt es von unzähligen verschiedenen Marken – egal ob für einen Euro aus der Drogerie oder 30 Euro aus der Parfümerie. Doch welcher ist der richtige für mich? Ich verrate euch heute, wie mir der Sally Hansen Nagellack * gefällt, und zwar einmal die Mircale Gel sowie die Complete Salon Manicure Variante. Und ihr erfahrt außerdem, ob mich der Topcoat der Marke überzeugen konnte!

Sally Hansen Nagellack

Sally Hansen Nagellack „Miracle Gel“ 

Das erste Gelsystem ganz ohne Licht!  Bis zu 14 Tage Farbe und Glanz in nur zwei einfachen Schritten.  Hält länger als herkömmlicher Nagellack – ohne abzusplittern! UnGELaublich! 

Preis: 11,85 Euro für ein Fläschchen mit 14,7 Millilitern Inhalt.

Sally Hansen Nagellack Sally Hansen Nagellack

14 Tage Halt verspricht das SH Miracle Gel System – und ich möchte gleich vorwegnehmen, dass bei mir kein herkömmlicher Nagellack der Welt so lange hält. Oder besser gesagt: Noch ansehlich ausschaut. Aber schauen wir zunächst einmal auf die Farben: Pink Tank ist ein wundervoll knalliges Pink, genau mein Beuteschema würde ich sagen. Die Farbe schreit geradezu nach Sommer, während Cream of the Crop das genaue Gegenteil ist. Der zarte Beigeton ist recht sheer und erst in drei Schichten deckend, weswegen ich ihn ganz dezent am liebsten auf den Füßen trage. Übrigens gibt es insgesamt über 40 verschiedene Nuancen – da ist von berrigem Rot bis zum ausgefallenen Türkis für jeden etwas dabei.

Sally Hansen empfiehlt, zunächst zwei Schichten des Farblacks aufzutragen und fünf Minuten trocknen zu lassen. Anschließend soll der Topcoat aufgepinselt werden, auf den ich gleich noch zu sprechen komme. Pink Tank wirkt zwar super pigmentiert, benötigt aber seine zwei Schichten, um wirklich zu decken – ich habe den Sally Hansen Nagellack also wirklich genau nach Vorschrift angewendet. Hervorzuheben ist noch der besonders breite Pinsel, den ich ehrlich gesagt so nur von Sally Hansen Nagellack kenne. An den Seiten ist er leicht abgerundet, sodass man mit einem, maximal zwei Pinselstrichen den kompletten Nagel lackiert hat. Das finde ich super, ich kann mit solch breiten Pinseln viel besser arbeiten als mit den schmalen von beispielsweise Chanel. 

Sally Hansen Nagellack

Sally Hansen Miracle Gel Topcoat

Die Farblacke der Mircle Gel Reihe sollen laut SH immer zusammen mit dem passenden Topcoat verwendet werden, der ohne UV-Licht ein ähnliches Ergebnis wie im Nagelstudio liefern soll. Ich benutze Farb- und Überlacke ehrlich gesagt immer quer durcheinander, weil ich hoffe, dass die Fläschchen nicht lesen können und es so nicht auffällt, dass ich sie mit einem falschen Partner vereinige. Doch jetzt habe ich tatsächlich zusammen lackiert, was zusammen gehört. ;-)

Preis: 11,85 Euro für ein Fläschchen mit 14,7 Millilitern Inhalt.

Sally Hansen Nagellack

Über meinen Farblack kam also wie vorgeschrieben eine Schicht Topcoat, und schon das Lackieren war etwas abenteuerlich. Dass sich die oberste Schicht des Farblacks leicht löst, wenn man eine neue darüber gibt, ist so weit ja ganz normal – beim Sally Hansen Nagellack fand ich das aber äußerst auffällig. Der Farblack zog noch einmal richtige Schlieren und man musste zügig und gleichmäßig lackieren, um die Farbe ebenmäßig mit dem Topcoat zu verteilen. Teilweise entstanden dennoch Streifen, was natürlich immer unschön ist – das kriegen in meinen Augen günstige Überlacke besser hin.  

Auch das Trocknen verlief nicht ganz einwandfrei: Von meinem Essie Good to Go oder dem Essence Better than Gel Nails bin ich gewohnt, dass alle Lackschichten nach spätestens 20 bis 30 Minuten komplett durchgetrocknet sind. Das war beim Sally Hansen Nagellack nicht der Fall: Hier bestand auch nach über 30 Minuten noch die Gefahr von Macken und Dellen.  Und dann wäre da ja noch die Sache mit den zwei Wochen Haltbarkeit, die natürlich nicht stimmt. Wie bei Essie auch, muss ich nach vier, höchstens fünf Tagen wieder neu lackieren, weil sich Tipwear breit macht und der Lack einfach herauswächst. Fazit: Für einen solch hohen Preis kann ich euch den SH Miracle Gel Topcoat nicht empfehlen, da gibt es wesentlich günstigere Überlacke, die einen besseren Job machen. Übrigens habe ich die gleichen Erfahrungen auch mit anderen Topcoats der Marke gemacht – das scheint ein generelles Problem zu sein!

Sally Hansen Complete Salon Manicure

Die Complete Salon Manicure bietet gleich sieben Vorteile in nur einem Fläschchen und hat zudem den perfekten Pinsel für makellose Ergebnisse in Nagelstudioqualität. Der Lack vereint Unterlack, Wachstumsförderung, laufstegtaugliche Farben, Überlack, einen glänzenden Gel-Finish, Splitterschutz und einen Nagelhärter mit Keratinkomplex für bis zu 64 % härtere Nägel in nur einer einzigen Formel, die bis zu zehn Tage splitterfest hält. Dieser Nagellack hat alles, was du brauchst, um auch zu Hause einen professionellen Look für deine Nägel zu schaffen!

Preis: 8,95 Euro für ein Fläschchen mit 14,7 Millilitern Inhalt. 

Sally Hansen Nagellack

Die Standard Nagellacke von SH sind die Complete Salon Manicures, die etwas günstiger als die Gel-Variante sind und gerade neu formuliert wurden. Hier seht ihr die Farben All Fired up, ein feuriges Tomatenrot, sowie Red Zin, ein sehr edles und wunderschönes Dunkelrot. Auch die Pinsel dieser Lacke sind schön breit und tragen dazu bei, dass der Auftrag ganz einfach gelingt. Die Konsistenz der Lacke ist eher etwas fester denn dünnflüssig, dennoch lässt sich die Farbe mühelos verteilen. All Fired Up deckt bereits in einer Schicht, Red Zin benötigt eher zwei. 

Auch hierüber trage ich immer einen Topcoat, damit der Lack gut versiegelt ist und länger hält. Wenn ich ehrlich sein soll, kann ich keinen Unterschied zur Miracle Gel Reihe feststellen, außer der unterschiedlichen Farbauswahl. Beide Lacke halten maximal fünf Tage auf meinen Haushalt-Hund-Kinder-Tastatur-Fingern, beide lassen sich einwandfrei auftragen und trocknen an und für sich auch schnell. Lediglich der Miracle Gel Überlack ist mit Vorsicht zu genießen, er verschmiert nämlich den Farblack und benötigt ewig zum Durchtrocknen. Preis-/leistungsmäßig kann ich euch also den normalen Sally Hansen Nagellack ans Herz legen, den ihr bei DM, Müller und Co. bekommt und der in der gleichen Liga wie beispielsweise Essie spielt. Die Gel-Lacke sind zwar auch schön, aber meines Erachtens die knapp drei Euro mehr nicht wert. Beim Überlack könnt ihr auf euren altbewährten, günstigen zurückgreifen – da lohnt sich die Ausgabe für den Sally Hansen Nagellack definitiv nicht!

Sally Hansen Nagellack

Swatches

Eine kleine Swatch-Party gibt es auch noch, damit ihr erkennen könnt, wie sich die verschiedenen Farben in Kontrast zu meiner Haut machen. Hier seht ihr alle Lacke in einer Schicht und ohne Topcoat aufgetragen. 

Sally Hansen Nagellack Sally Hansen Nagellack

Von links nach rechts haben wir hier den Sally Hansen Nagellack Pink Tank, All Fired Up, Red Zin und schließlich Cream of the Crop. Letzterer schimmert übrigens ganz hübsch perlmuttfarben und ist die erste Wahl, wenn es etwas sehr Natürliches, Dezentes sein darf. Wie ihr anhand der Swatches wunderbar erkennen könnt, schimmert die Haut bei Pink Tank und All Fired up noch leicht durch – wie bereits erwähnt sollte man hier unbedingt noch eine zweite Schicht drüberpinseln. 

Sally Hansen Nagellack

Was haltet ihr von Sally Hansen Nagellack? Sagen euch die Miracle Gel Lacke zu? Und habt ihr vielleicht auch schon positive oder negative Erfahrungen mit dem Topcoat gemacht? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. 

Eure Marie

* PR-Sample

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