Sonnencreme Test – welche ist die richtige?

Der ein oder andere mag denken, dass der November der ungünstigste Zeitpunkt für einen Sonnencreme Test sei – wohl kaum ein Monat im Jahr ist nämlich so grau wie der vorletzte. Ich schütze mein Gesicht dennoch täglich mit einem Lichtschutzfaktor und fahre sehr gut damit. Warum, weshalb wieso – das erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag inklusive einem Sonnencreme Test mit fünf verschiedenen Produkten!

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UV-Strahlung – wirklich so böse…?

Vor sechs Jahren stufte die Internationale Krebsforschungsagentur (International Agency for Research on Cancer, IARC) UV-Strahlung allgemein in die höchste Kategorie für krebsauslösende Faktoren ein. Das bedeutet: Sonnenstrahlung gilt als ebenso gefährlich wie Asbest oder Tabak. Hierzulande ist jedoch kaum die Rede davon, dass Sonnenbaden bedenklich sein können – und ich frage mich, wieso Solarien immer noch mit dem Slogan „gesunde Bräune“ werben dürfen. DNA-Schäden werden nämlich vom gesamten UV-Spektrum verursacht und sind irreversibel – und zwar in jedem Alter.

Fakt ist: Wer sich regelmäßig ungeschützt der Sonne aussetzt, steigert sein Hautkrebsrisiko, beschleunigt die Hautalterung, fördert den Kollagenabbau und begünstigt Zellschädigung. Kurzum: Er betriebt Pro-aging. Das Resultat ist eine schlaffe, faltige Haut sowie Pigmentflecken, die sogenannten „Altersflecken“. Neben dem Hautkrebsaspekt dürften diese Alterserscheinungen Grund genug sein, sich einmal ausführlich mit dem Thema Sonnenschutz auseinanderzusetzen. Sonnenstrahlung ist nämlich überall – egal ob man sich exzessiv an den Strand legt, im Garten arbeitet oder einen Stadtbummel macht. Auch im Winter ist die Sonne da, und zwar nicht minder gefährlich als in den warmen Monaten. 

Chemische Peelings

Was hilft? Nun, ganz einfach: Ein Lichtschutzfaktor! Wenn wir nur alle Probleme mit einem Klecks Creme lösen könnten… Kurz gesagt verhindern Sonnenschutzprodukte, dass die UV-Strahlung in die Haut eindringen und dort Schäden anrichten kann. Kritiker halten dem oft entgegen, dass der Körper so aber kein Vitamain D mehr bilden könne, dafür benötige er ja Sonnenlicht – das wurde aber inzwischen hinlänglich widerlegt. Niemand cremt seinen Körper nämlich zu 100 Prozent mit Sonnenschutzprodukten ein, ein wenig Strahlung gelangt immer auf die Haut. Zudem vermag der Körper Vitamin D zu speichern, so steht immer genügend zur Verfügung, wenn man ab und an mal vor die Tür geht. Und ich hoffe doch, das macht jeder von uns…?

Hinzu kommt, dass ich regelmäßig chemische Peelings verwende. Jene wirken mit AHA- beziehungsweise BHA-Säuren und lösen die obere Hautschicht, sodass die darunter liegende, junge und frische Haut zum Vorschein kommt. Die wiederum sollte dann natürlich ausreichend geschützt werden – und zwar, indem man täglich morgens einen Lichtschutzfaktor aufträgt. Einen Denkfehler, der dabei oft passiert (übrigens auch einst mir!): Meine Tagescreme hat ja einen LSF von 15 und/oder meine Foundation einen von 20 – das genügt ja. Falsch! Alleine für das Gesicht benötigt man eine Menge an Creme, die etwa einem Teelöffel entspricht. Und kein Mensch verwendet einen solch großen Klecks Creme oder Make Up. So gilt es, sich eine gute Sonnencreme zuzulegen, die sich auch einwandfrei unter Foundations tragen lässt und jeden Tag verwendet werden kann. Für mich ist das mittlerweile richtig zur Routine geworden, man gewöhnt sich schnell daran und greift morgens automatisch zur Tube. Doch welche Cremes sind die besten, welche ziehen fix ein und verstehen sich gut mit Foundation und Puder? Lasst uns verschiedene Produkte meinem kleinen Sonnencreme Test unter die Lupe nehmen!

Bioderma Photoderm Max 50+

Es gibt einige Produkte von  Bioderma, die ich sehr gerne mag – nicht zuletzt das Mizellenwasser und einige Gesichtcremes aus der Sensibio-Reihe. Daher genoss die Marke eindeutig einen Vertrauensvorschuss, als ich mich auf die Suche nach einem passenden Sonnenschutz begab.

Inhaltsstoffe
Aqua, dicaprylyl carbonate, octocrylenemethylene bis-benzotriazolyl tetramethylbutylphenol, butyl methoxydibenzoylmethane, bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazinecyclopentasiloxane, c20-22 alkyl phosphate,glyceryl stearate, peg-100 stearate, ectoinmannitol, xylitol, rhamnosefructooligosaccharides, laminaria ochroleuch extrakt, c20-22 Alkohol, decyl glucoside,cyclopentasiloxane, hydroxyethyl acrylate/sodium acryloyldimethyl taurate copolymer, pentylene glycol, xanthan gum,propylene glycol, citric acid, caprylic/caprictriglyceride, sodium hydroxide, disodium edta, phenoxyethanol, chlorphenesin

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Die Bioderma Photoderm MAX 50+ (circa 15 Euro) gibt es in verschiedenen Formulierungen, unter anderem auch getönt oder als Fluid. Letzteres besaß ich schon vor einiger Zeit und habe es auch aufgebraucht. Da es mir so gut gefallen hatte, legte ich mir auch die Creme aus der Reihe zu. Das Fluid war sehr flüssig und zerrann einem geradezu, wenn man es von der Tube auf den Finger tropfte. Die Creme ist etwas fester, aber keinesfalls pastös – eher sehr angenehm und gut im Gesicht zu verteilen. Macht man das gründlich und gibt ihr einige Minuten Zeit zum Einziehen, hinterlässt sie auch keinen weißen Schleier. Der Geruch ist leider nicht ganz so angenehm – zumindest für meine Begriffe. Er beißt leicht in der Nase, verzieht sich aber glücklicherweise ganz schnell. Mit 15 Euro empfinde ich diese Creme schon als recht preisintensiv, zumal man bei der Entnahme wie oben beschrieben nicht geizen und eine ausreichende Menge auftragen sollte. 

In Bezug auf die INCIs lässt sich sowohl für diese, als auch für alle anderen im Folgenden vorgestellten Produkte sagen, dass sie reizarm formuliert und somit auch für empfindliche Hauttypen geeignet sind. Auf schlechten Alkohol, allergisierende Duftstoffe und reizende Pflanzenextrakte wurde verzichtet. Es ist übrigens gar nicht so leicht, reizarme Sonnenpflege zu finden – vor allem im Drogeriebereich herrscht noch eine Menge Aufholbedarf.

Piz Buin Allergy Face Cream 50+

Diese Creme wurde leider schon vor einiger Zeit aus den Sortimenten der Drogeriemärkte genommen – wie schade! Bei Amazon zum Beispiel bekommt ihr sie aber glücklicherweise noch ohne Probleme.

Inhaltsstoffe
Aqua, Octocrylene, C12-15 Alkyl Benzoate, Ethylhexyl Salicylate, Glycerin, Butylene Glycol, Dimethicone, Silica, VP/Eicosene Copolymer, Cyclohexasiloxane, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol, Styrene/Acrylates Copolymer, Butyrospermum Parkii Butter, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Cetyl Alcohol, Chrysanthemum Parthenium Flower Extract, Hydroxyphenyl Propamidobenzoic Acid, Pentylene Glycol, Propylene Glycol, Acrylates Copolymer, Sodium Polyacrylate, Caprylyl Glycol, Cyclopentasiloxane, Linseed Acid, Glyceryl Stearate, PEG-75 Stearate, PEG-8 Laurate, Potassium Cetyl Phosphate, Decyl Glucoside, Ceteth-20, Steareth-20, Sodium Dodecylbenzenesulfonate, Cetearyl Alcohol, Xanthan Gum, Disodium EDTA, Ascorbyl Palmitate, Phenoxyethanol, Potassium Sorbate, Parfum.

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Zugegeben – die braune Tube ist jetzt nicht der ultimative Hingucker im Bad, aber es sind ja schließlich die inneren Werte, die zählen. Und davon hat die Piz Buin Allergy 50+ (circa 12 Euro) eine ganze Menge. Ich habe mir sie sogar schon zwei Mal nachgekauft! Die leicht gelbliche Creme weist die Konsistenz einer etwas reichhaltigeren Gesichtspflege auf und lässt sich auch genau so einarbeiten. Sie versorgt die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit, sodass man meiner Meinung nach selbst als trockener Hauttyp keine separate Creme darunter benötigt. Und auch darüber muss nix: Dieses Produkt von Piz Buin ebnet die Haut so schön, dass der Primer getrost im Schrank bleiben kann. Die reichhaltige Creme verleiht der Haut einen gesunden Glow, und nach einer Wartezeit von circa fünf bis zehn Minuten nach dem Auftrag kann man mit dem Schminken beginnen. Ansonsten wird das Ganze doch zu speckig, wenn das Produkt noch nicht richtig eingezogen ist. Für den einen mag dieser Glow positiv sein, andere könnte es vielleicht negativ auffassen – wer nämlich mit ölig glänzender, fettiger Haut zu kämpfen hat, dürfte mit diesem Sonnenschutz nicht happy werden. 

Einen weiteren Punkt, den der ein oder andere als Manko empfinden mag, ist die Parfümierung dieser Creme. Ich bin ein großer Fan von dem pudrigen Duft, aber ich habe auch schon einige Gegenstimmen gehört. An dieser Stelle muss man auch ganz klar dazu sagen, dass der Geruch hier nicht so schnell verfliegt wie bei der Bioderma Photoderm. Sogar meine Pinsel riechen nach dem Schminken extrem danach – wer das unangenehm findet, sollte eher die Finger davon lassen. Ich persönlich mag den aber Duft total gerne – der Sonnencreme Test fällt für Piz Buin also zwiegespalten aus!

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Suncare Sonnencreme 50

Sonnenschutz muss nicht zwangsläufig aus der Apotheke oder dem Internet kommen – auch im Supermarkt kann man fündig werden!

Inhaltsstoffe
Aqua, C12-15 Alkyl Benzoate, Octocrylene,Butyl Methoxydibenzoylmethane,Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid,Panthenol, Glyceryl Stearate Citrate, GlycerinCetearyl Alcohol, VP/Eicosene Copolymer,Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Diethylhexyl Butamido TriazoneAllantoin, Tocopheryl Acetate, Bisabolol,Caprylic/Capric Triglyceride, Laminaria Ochroleuca Extract, Carbomer, Xanthan Gum,Sodium Hydroxide, Phenoxyethanol,Ethylhexylglycerin, Citric Acid, Parfum

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Die Suncare Sonnencreme (circa 5 Euro) bekommt ihr im Standardsortiment bei Kaufland, er ist eigentlich für Kinder gedacht und bietet ein spitzen Preis-/Leistungsverhältnis. Das dritte Produkt in meinem Sonnencreme Test enthält einige beruhigende Inhaltsstoffe, daher ist sie besonders für sensible Kinderhaut oder sehr empflindliche Hauttypen geeignet. Von der Textur her ist diese Creme etwas dickflüssiger als die zuvor gezeigten, was sich auch auf das Hautgefühl auswirkt: Sie liegt nämlich recht schwer und klebrig auf der Haut, weswegen sie eine ganze Weile zum Einziehen braucht. Wer es morgens eilig hat und sich rasch schminken möchte, wäre hiermit falsch beraten. Ich benutze diesen Sonnenschutz jedoch sehr gerne für Hals, Dekolletée und Arme – da stört mich die reichhaltige Konsistenz nicht so sehr und ich bin ausreichend mit einem milden Sonnenschutzprodukt geschützt.

Avene Cleanance Solaire 50+*

In der orangefarbenen Tube mit praktischem Pumpspender kommt der Avène Cleanance Sonnenschutz (circa 13 Euro) daher.

Inhaltsstoffe
AVENE AQUA. C12-15 ALKYL BENZOATE. METHYLENE BIS-BENZOTRIAZOLYL TETRAMETHYLBUTYLPHENOL (NANO). CETEARYL ISONONANOATE. AQUA. DIISOPROPYL ADIPATE. ISODECYL NEOPENTANOATE. BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE. DIETHYLHEXYL BUTAMIDO TRIAZONE. POLYMETHYL METHACRYLATE. BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE. POTASSIUM CETYL PHOSPHATE. DECYL GLUCOSIDE. GLYCERYL LAURATE. ACRYLATES/C10-30 ALKYL ACRYLATE CROSSPOLYMER. BENZOIC ACID. CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE. CAPRYLYL GLYCOL. DISODIUM EDTA. PARFUM. GLYCERYL BEHENATE. GLYCERYL DIBEHENATE. HYDROGENATED PALM GLYCERIDES. HYDROGENATED PALM KERNEL GLYCERIDES. PROPYLENE GLYCOL. SILICA. SODIUM HYDROXIDE. TOCOPHERYL GLUCOSIDE. TRIBEHENIN. XANTHAN GUM. ZINC GLUCONATE

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Hierbei handelt es sich um eine weiße Creme, die leicht pastös ist und auf den ersten Blick zu weißeln scheint – aber der Schein trügt. Verteilt man dieses Produkt nämlich sorgfältig, zieht es binnen einer Minute ruck zuck und ohne Rückstände ein. Das Schöne daran: Die Creme hat eine leicht mattierende Wirkung und so könnt ihr gleich im Anschluss eure Foundation auftragen. Dennoch wirkt die Cleanance Solaire nicht austrocknend, ich benötige keine spezielle Pflege mehr darunter. Hier dürften auch zu Glanz neigende Typen mit glücklich werden – der Teint sieht nämlich auch nach Stunden überhaupt nicht speckig aus. Zudem sagt mir der Geruch sehr zu, er erinnert mich irgendwie an eine Babycreme – so schön weich und sanft, dass dieses Produkt den Sonnencreme Test glatt bestanden hat!

Sun Ozon Sonnengel

Weiter oben hatte ich erwähnt, dass reizarmer Sonnenschutz in der Drogerie rar gesät ist – aber es gibt ihn!

Inhaltsstoffe
Aqua, C12-15 Alkyl Benzoate, Dibutyl Adipate, Ethylhexyl Salicylate, Glycerin, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine,Titanium Dioxide (nano), Diethylhexyl Butamido Triazone, Tocopheryl AcetateCaprylic/Capric Triglycerine, Dimethicone,Ethylhexyl Triazone, VP/Hexadecene Copolymer, Silica, MethiconePhenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Xanthan Gum, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Carbomer, Caprylyl Glycol,Caprylhydroxamic Acid, Sodium HydroxideDiethylhexyl Syringylidenemalonate,Tetrasodium EDTA.

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Vor kurzem hat Rossmann bei seiner Eigenmarke Sun Ozon ein Sonnengel (3,49 Euro) ins Sortiment aufgenommen, das ich mir sogleich gekauft habe. Es ist nämlich ganz toll formuliert und noch dazu günstig – ein super Kandidat also für meinen Sonnencreme Test! Deklariert ist es für fettige und unreine Haut, was in erster Linie meint, dass das Produkt nicht fettend ist. Mit einer entsprechenden Pflege darunter kann es selbstverständlich auch von normalen beziehungsweise trockenen Häutchen benutzt werden. Das gelbe Fluid ist entsprechend flüssig und lässt sich easy verteilen, zudem zieht es recht flott ein. Von allen gezeigten Produkten würde ich sagen, riecht dieses am neutralsten – man nimmt nur einen dezent cremigen Duft wahr, der nicht lange verbleibt. 

Im Gegensatz zu allen anderen gezeigten Produkten weist dieses von Sun Ozon nur einen LSF von 30 auf, wobei mir persönlich 50 liebe wäre. Da der Schutz nicht linear, sondern exponentiell abnimmt, wenn man zu wenig Sonnencreme aufträgt, sind hier Anwendungsfehler eher wahrscheinlich. Das heißt, die Haut könnte weniger gut geschützt sein als bei Produkten mit einem LSF von 50+. Es gilt also: Sorgfältig und großzügig auftragen! Übrigens benutze ich diese Creme auch gerne an den Armen, eben weil sie nicht so penetrant riecht und sich beispielsweise mit meinem Parfum beißt.

Sonnencreme Test – Fazit

Fünf Produkte haben wir uns angeschaut, alle haben einen LSF von 30 beziehungsweise 50+. Von knapp vier Euro für das Drogerie-Produkt bis zu 15 Euro für die Creme aus der Apotheke sind alle Preisklassen vertreten und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Ich persönlich mag und benutze jeder der hier vorgestellten Produkte, man muss jedoch immer differenzieren, welchen Effekt man sich genau wünscht.

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Müsste ich eine Reihenfolge küren, wäre die Avène Cleanance Solaire wohl auf Platz eins. Warum? Sie zieht am schnellsten ein, auch wenn man reichlich davon aufträgt, und lässt die Haut nicht speckig glänzen. Zudem ist der Duft sehr angenehm und der LSF hoch. Aber dann wird es schon schwieriger – das Produkt von Piz Buin schätze ich ebenfalls sehr, allerdings muss man ihm länger Zeit zum Einwirken geben und der Geruch ist nicht jedermanns Sache. Ähnliches gilt für die Bioderma Photoderm, die zudem verglichen mit den anderen Produkten aus meinem Sonnencreme Test recht preisintensiv ist. Die beiden günstigen Cremes von Sun Ozon sowie Suncare müssen sich dabei aber keineswegs hinter ihren teuren Kollegen verstecken! Erstere ist angenehm leicht auf der Haut zu tragen, kommt dafür aber auch „nur“ mit einem LSF von 30 aus. Im Gegensatz dazu steht die sehr reichhaltige Creme von Kaufland, die ich aufgrund ihrer sehr pflegenden Textur lieber am Körper denn im Gesicht verwenden würde.

Ich hoffe, euch hat mein Sonnencreme Test gefallen und ihr konntet einige Informationen mitnehmen! Welchen Sonnenschutz bevorzugt ihr für das Gesicht? Ich bin immer neugierig auf Produkttipps!

Eure Marie

* PR-Sample

20 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Super schöner Post, die Creme von Avène war mir persönlich noch unbekannt, da ich aber demnächst für eine Reise höheren Sonnenschutz brauche, werde ich sie mal ausprobieren :)
    Liebe Grüße, Jasmin

  • Ich selbst liebe die Million Dollar Gesichtscreme mit LSF 30 von Lush. Schlägt zwar mit knapp 50€ ordentlich zu, ich habe aber nur ein Produkt, was ich mir morgens ins Gesicht gebe. Außerdem habe ich dort nicht das Gefühl, dass der Schutz so „auf der Haut“ aufliegt. Für den Winter und die meisten anderen Jahreszeiten genügt diese Creme mir voll und ganz. Im Sommer gebe ich aber – je nach dem wie sehr ich mich an dem Tag der Haut aussetze – gerne noch höheren Schutz ins Gesicht, da ich wirklich dazu neige schnell zu verbringen
    Schön, dass du hier so ein wichtiges Thema vor allem zu so einer „unpassenden“ ;) Jahreszeit ansprichst und so informativ dabei bist. Danke :)

    Liebe Grüße
    Isabel

  • Hallo,
    danke für diesen Post mit den Reviews!
    Meinst du bei Bioderma das normale Fluid oder das Aquafluid? Denn das normale Fluid ist/war ja sehr speckig (eher für trockene Haut) wohingegen das Aquafluid eher für normal bis ölige Haut ist. Nehme momentan das Aquafluid (leicht getönt) gemischt mit der Lait von Bioderma. Tlw. muss ich noch ein klein wenig abpudern, aber an und für sich mag ich die Kombi sehr.
    Und von Avene habe ich schon 2Tuben der Emulsion aufgebraucht das auch recht mattierend ist und auch von den Inhaltsstoffen sehr ähnlich zu der Cleanance :-) Kann ich also auch noch empfehlen wenn du mit der Cleanance so zufrieden bist.
    Skinci hat auf seinem Blog neulich einen Beitrag verfasst in dem es darum ging dass der Sonnenschutz nicht unbedingt exponentiell abnimmt sondern eher geradlinig. Fand ich ganz spannend, denn ich nehme bisher wohl etwa nur 1/2 bis 3/4 der empfohlenen Menge.
    LG

  • Die Bioderma habe ich mir in Paris gekauft – dummerweise habe ich mich vergriffen und die getönte Version erwischt, die total Orange ist. -.-
    Das Sun Ozon Sonnengel klingt klasse und ich habe es auch schon oft empfohlen – wenn sie es jetzt noch in LSF 50 rausbringen, bin ich sofort dabei. 30 schafft meine normale Tagespflege, dafür brauche ich kein extra Produkt.
    Die von Avene will ich mir auch unbedingt noch zulegen. Ich habe das Vorgängerprodukt und mag es ganz gerne, aber es ist nicht ideal für fettige Haut. Die hier soll ja mattieren, was ich fantastisch finde!

    Liebe Grüße ♥

  • Wow, wirklich eine superausführliche Review! Sonnenschutz ist immer wichtig, gerade auch im Winter, wenn man Wintersport macht – da hat man schnell einen Sonnenbrand im Gesicht :(
    Liebe Grüße,
    Missi Himmelsblau

  • Ein sehr passendes Thema! Gerade jetzt wo es draußen so kalt und trübe ist, denkt man nur an genug Feuchtigkeit für die Haut, da viele nun das Problem von zu trockener Haut (ja, und meist einfach auchzu trocknen Lippen – Hello Labellos – da seid ihr ja wieder) haben. Dabei denkt man gar nicht mehr an die Sonne, denn irgendwie ist sie ja verschwunden mit ihren warmen Sonnenstrahlen, die uns die Haut sanft streicheln. Und doch – wie du geschrieben hast – ist sie natürlich da. UV Schutz sollte daher auch im Winter stattfinden.

    Das einige Leute immer noch wie verrückt in die ganzen Solarien rennen ist mir dabei übrigens auch rätselhaft geworden. Klar ist etwas Bräune ganz schön und mag im ersten Moment gesund und fit bzw. vital wirken – aber dieses Klischee stimmte noch nie. Ich als blasser Typ (ich werde selbst in der puren Sonne nicht braun) habe mich mit meinem Teint abgefunden und ich bin ganz zufrieden damit, denn ich habe gesehen wie schnell man durch künstliche Sonne altern kann. Das ist wirklich sehr erschreckend.

    Liebe Grüße
    Anne

  • Ein sehr informativer Beitrag, vielen Dank dafür.
    Ich habe mich bisher nicht sonderlich mit einem Lichtschutzfaktor im Winter auseinander gesetzt. Dieser Beitrag regt mich allerdings zum Nachdenken an.

    Liebe Grüße,
    Miinii

  • Schöner Post.
    Bisher nutze ich das Fluid von Bioderma, bzw eine Kombi aus Tagescreme mit SFP und BB Cream mit SFP. Die Sonnencreme von Avene muss ich mir jetzt mal genauer anschauen :)

    Grüße,
    Bianca

  • Huhu Marie…

    Etwas Spät mit der Sonnencreme für dieses Jahr ;)
    Aber ich finde es dennoch interessant. Du hast aufgeklärt und einige Produkte vorgestellt, die ich selber noch gar nicht kannte. Für nächstes Jahr bin ich dann auf der sicheren Seite.

    Danke dir und einen schönen Samstag Abend.
    Alles liebe

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