[Anzeige] #WieEinMädchen – Brief an mein 16-jähriges Ich

#wieeinmädchen

Möchtet ihr auch manchmal eurem jüngeren Ich begegnen? Vielleicht sogar in einer Situation, in der ihr damals nicht so recht wusstet, wie es weitergeht? Um euch dann selbst auf die Schulter zu klopfen und zu sagen: Du gehst deinen Weg, und du gehst ihn richtig? Ich schon – und genau so etwas Ähnliches versuche ich heute. Ich verfasse in Kooperation mit der Always-Kampagne #WieEinMädchen einen Brief an mein Ich vor zehn Jahren, als ich süße 16 war und gerade auf die Oberstufe ging. Mehr dazu erfahrt ihr im Folgenden!

#wieeinmädchen

Die Botschaft von #WieEinMädchen

Hättet ihr es gewusst? Rund 73 Prozent der Mädchen in Deutschland vermeiden es laut aktueller Studien während der Pubertät, Neues auszuprobieren – aus Angst, sie könnten scheitern. Always möchte Mädchen auf der ganzen Welt ermutigen, sich auszuprobieren, Fehler zu machen, dazu zu lernen und immer weiterzumachen. Zusammen mit der Regisseurin Lucy Luscombe entstand daher das neue #WieEinMädchen Video, in dem Mädchen ermutigt werden sollen, ihre negative Sichtweise gegenüber dem Scheitern aufzulösen.

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Wenn sie sich dem Erwachsenenalter nähern und zurückblicken, erkennen viele Mädchen erst, dass ihre Rückschläge sie widerstandsfähiger gemacht haben. Die häufigsten Dinge, die das Scheitern mit sich bringt sind Wissen, Mut und Selbstvertrauen. Deshalb ist es wichtig, dass Mädchen lernen, Scheitern als etwas Natürliches anzunehmen und auch unsere Gesellschaft sie dazu ermutigt, weiterzumachen. Seit  Juni 2014 bestärkt die Always #WieEinMädchen Bewegung bereits Millionen Mädchen weltweit darin, dass „etwas wie ein Mädchen tun“ gleichbedeutend mit „etwas Großartiges tun“ ist. Die Kampagne zeigt, welche negativen Auswirkungen der Ausdruck „wie ein Mädchen“ auf das Selbstbewusstsein junger Frauen haben kann.

Brief an mein 16-jähriges Ich

Die Kampagne von Always hat mich bewegt, darüber nachzudenken, wie auch ich als Jugendliche meine Zweifel an mir hatte. Vielleicht ging oder geht es einigen von euch ähnlich…? Deswegen möchte ich die #WieEinMädchen Bewegung zum Anlass nehmen, um mich ein wenig mit meiner persönlichen Entwicklung von damals bis heute zu beschäftigen. Denn da gibt es so einiges, was ich meinem 16-jährigen Ich gerne sagen möchte! Legen wir also los.

#wieeinmädchen

Liebe Marie,

Veränderungen stehen an. Wobei – besteht nicht eigentlich unser ganzes Leben aus Veränderungen? Sagen wir so: Ein neuer Abschnitt beginnt. Gerade hast du die Schule gewechselt, um an der Oberstufe in einer anderen Stadt dein Abitur zu machen. Du weißt nicht, ob diese Entscheidung die richtige war. Einige Freunde musst du zurücklassen – und heute kann ich dir sagen, dass sich wahre Freunde dadurch auszeichnen, dass sie auch trotz räumlicher Distanz für dich da sind. In der nächsten Zeit wird sich herauskristallisieren, wer auch die nächsten zehn Jahre zu deinen Freunden gehören wird – und wem du keinen Anruf und keine Nachricht mehr wert bist.

Fleißig warst du schon immer. Lass dich nicht davon abhalten und hab weiterhin Spaß am Lernen – du wirst ein super Abitur machen und im ersten Anlauf deinen Wunsch-Studienplatz bekommen. Auch wenn dich die anderen für „uncool“ halten, weil du nie besoffen auf Partys zu sehen bist und dir die Feierei in coolen Clubs fern liegt – geh deinen Weg auf deine Art und stehe zu dir. Nein, später wirst du nicht das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben – schon in vier Jahren wirst du Mama werden und dann ein Stück mehr vom Großen und Ganzen verstehen, während alle anderen zwar hoch hinaus wollen, aber doch nur von wöchentlichen Abstürzen erzählen. 

Jeder definiert Erfolg anders. Später wirst du den Spagat zwischen Studium, Job und Kindern prima meistern – auch wenn zunächst alle glauben, du bleibst #WieEinMädchen zu Hause und versauerst. Stattdessen packst du’s #WieEinMädchen an – als junge Frau mir zwei Kindern, die weiterhin Spaß daran hat, Neues zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Dein Blog wird ein wichtiger Teil deines Lebens werden. Ein Projekt, das zu Anfang viel belächelt werden wird, aber doch gut ankommt – hier kannst du dich verwirklichen, ganz du sein und einfach mal abschalten. In zehn Jahren stehst du kurz vor Abschluss deines Master-Studiums und wirst stolz auf dein Durchhaltevermögen sein – auch wenn es nicht immer ganz leicht war. Letztendlich kannst du aber zurückblicken und sagen: Wie gut, dass du so mutig warst und auf dich selbst vertraut hast!

Herzlichst,
deine Marie 

16 Kommentare
  1. dahi tamara
    dahi tamara says:

    ein inspirierender post und eine tolle idee, einen brief an sein früheres ich zu verfassen.

    wie oft habe ich daran gedacht, was ich alles hätte anders machen können, als ich 16 war. wie oft habe ich mich auch gescheut vor veränderungen und wie oft habe ich dinge nicht gewagt.

    dennoch würde ich nicht wieder zurückgehen wollen. ich bin froh darüber, dass ich so bin wie ich bin, und wenn ich dinge anders gemacht hätte, zu egal welcher zeit in meinem leben, dann wäre ich vielleicht eine ganz andere person geworden, und ich bin mit mir, so wie ich jetzt bin, zufrieden und möchte keine andere person sein.

    liebe grüße
    dahi

    Antworten
  2. Sara
    Sara says:

    Richtig schön! Ich wünschte ich könnte meinem Vergangenheits-Ich öfter Mal Mut machen. So oft hat mir der Mut nämlich in einigen Situationen gefehlt und die Unterstützung und gutes Zureden von Andern und Familie. Wäre ich damals schon so stark wie heute gewesen hätte ich mir eine harte Zeit sparen können!

    Antworten
  3. Anni
    Anni says:

    Liebe Marie,
    richtig richtig schöner Beitrag. Ich mag deinen Brief sehr gerne. Und hätte man all die Dinge schon gewusst, die man jetzt weiß, wäre man sicher anders durchs Leben gegangen. Und oft ist es gut, dass man nicht weiß was kommt. Ich finde jedenfalls dein 16-jähriges Ich kann stolz auf dich sein. <3
    Anni

    Antworten
  4. Mine
    Mine says:

    Liebe Marie,
    eine schöne Idee mit dem Brief!
    Ich schüttle heute auch noch den Kopf, wenn ich mein altes Tagebuch durchlese. Wieviel Weltschmerz da drin steckt, dabei lief mein Leben eigentlich immer rund. Aber das erkennt man eben nur Rückblickend. Zudem war es für das jugendliche Ich nicht immer so einfach eigene Wege zu gehen, das hört man auch schön aus deinem Brief heraus. Da freut man sich erwachsen zu sein.
    Allerliebst Mine

    Antworten

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