Ein bisschen Minimalismus zwischen all dem Egoismus

Ich bin Bloggerin, stelle hier regelmäßig neue Beautyprodukte vor, präsentiere Fashion und Food und bin damit in gewisser Weise nichts anderes als konsumverherrlichend. Warum also nun ausgerechnet ein Beitrag über Minimalismus? Hier, an dieser Stelle? Die Antwort ist einfach: Weil ich etwas loswerden und euch über eine spannende Erfahrung berichten möchte. Mein Post soll niemanden angreifen, niemanden belehren, er soll nicht einmal dazu motivieren, mir nachzueifern, er soll wenn dann überhaupt ein bisschen zum Nachdenken anregen – mehr nicht.

Minimalismus

Bild: Fotolia / James Peragine

Die Duschgel-Armee

Vor einigen Wochen räumte ich unsere Vorratskammer auf, in der inzwischen zahlreiche Fächer mit Kosmetika belagert waren. Allen voran – Duschgele Die genaue Zahl kenne ich nicht, sie dürfte sich aber irgendwo zwischen 100 und 200 einpendeln. Wie es dazu kam? Nun, bei jedem DM-Einkauf huschte eine Flasche in den Einkaufskorb, hier und dort mal eines mitgenommen, zusätzlich versteckten sich häufig welche in zugeschickten Beautyboxen und so entstand ein nettes Sammelsurium. Es ist freilich schön, eine große Auswahl zu haben – aber kein Mensch braucht so viel Duschgel. Das habe sogar ich eingesehen und machte mich konsequent ans Aufbrauchen. Regelmäßig sortierte ich und stellte heraus, was als nächstes plattgemacht werden sollte. Bald kamen auch Cremes an die Reihe, es folgten Shampoos, Handcremes, Peelings,… Immer fein eines nach dem anderen. Dass zwischenzeitlich nicht nachgerüstet wurde verstand sich von selbst. Und das Erstaunliche: Es machte Spaß! Mit jedem leeren Produkt stieg die Genugtuung, es fühlte sich so gut an, endlich wieder Platz in den Regalen zu haben und nicht zwischen Balea, Treaclemoon und Nivea zu ertrinken.

Kleiderschrank-Shopping

Weiter ging es in meinem Kleiderschrank, den ich kritisch beäugte. Was hatte ich im letztem Jahr wirklich an? Was steht mir überhaupt nicht oder passt eigentlich gar nicht richtig – und hängt deswegen schon Ewigkeiten auf dem Kleiderbügel? Ich verschenkte und verkaufte viel, sodass sich Wäschekörbe voll unliebsamer Kleidung langsam leerten. Zwischendurch fragte ich mich immer mal, ob ich es bereuen würde – aber ich kann euch versichern, dass ich bis heute noch keines der weggegebenen Dinge vermisse.

Dann kam die erste Shoppingtour – und plötzlich machte mir einkaufen keinen Spaß mehr. Was war da bloß los? Mit Sicherheit spielt hinein, dass ich nun meinen Kleiderschrank ja zu Genüge kannte und Teile gefunden habe, die noch mit Etikett säuberlich zusammengelegt zwischen Pullis und Hosen lagen. Irgendwann aus einer Laune heraus gekauft und aufgrund der Vielfalt vergessen – wie schade! Ich kaufte nichts, weil ich zum ersten Mal seit Jahren das Gefühl hatte, nichts zu brauchen. In unserer heutigen konsumorientierten Welt ist das wirklich ein unglaublich befreiendes Gefühl! Man genießt plötzlich ganz andere Dinge, lässt die Stadt auf sich wirken, achtet auf die Menschen, gönnt sich ein leckeres Eis – und verplempert seine Zeit nicht in engen Umkleidekabinen.

Was brauch ich und was will ich?

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass in meinen letzten Post über meine Monatsfavoriten kaum neue Produkte zu sehen waren – auch hier trat ich auf die Bremse. Nachdem meine Schublade mit Blushes aus allen Nähten platzte und ich die Hälfte davon veräußerte, war ich überrascht, was ich alles so besitze. Das soll nicht heißen, dass ich gar nichts mehr konsumiere und nie wieder einkaufen gehe – nein, aber ich tue selbiges viel bewusster. Der fünfzigste korallfarbene Blush, obwohl die anderen nur geswatched in der Ecke liegen? Noch eine hellblaue Bluse, obwohl der Schrank voll damit ist? Stattdessen habe ich mir eine Wishlist geschrieben, auf die ich spontan alles notiere, was ich gerne hätte. Noch vor ein paar Wochen wäre ich wahrscheinlich einfach losgezogen und hätte sie abgearbeitet, heute setze ich mich viel mehr mit meinen Wünschen auseinander und hinterfrage sie. Entsprechend ist die Freude und die Wertschätzung auch viel größer, wenn man sich einen länger gehegten Wunsch erfüllt.

Zielloses durch die Stadt schlendern habe ich mir ohnehin abgewöhnt, denn sind wir ehrlich: Meist kauft man doch nur Dinge, die einem zwar kurzfristig ein Hochgefühl geben, im Endeffekt aber nicht weiter von Belang sind. Positiver Nebeneffekt: Man hat mehr Zeit für wirklich schöne Dinge, wenn man sich erst einmal von dem Gedanken frei gemacht hat, dass man nur exisitiert, wenn man konsumiert. Klingt abstrus? Geht aber glaube ich mehr Leuten so, als man denkt. Wir kaufen, um dazuzugehören, zelebrieren Shopping, immer mehr und teurer, immer das Neueste – und nehmen all das als selbstverständlich hin. Häufig kommt dann das Argument „Na und, ich kann mein Geld doch ausgeben, wofür ich will – du bist doch nur neidisch!“ – sicher, das darf und soll jeder gerne tun! Neidisch auf käufliche Güter bin ich nicht, die sind ersetzbar. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob solche Menschen dann verstanden haben, wie der Hase im Leben so läuft und was hinter der Glitzer-Fassade wirklich zählt.

Ein wenig Minimalismus tut gut

Ich schrieb eingangs, dass ich euch nur über meine persönlichen Erfahrungen berichten möchte und die sind eben jene, dass gerade das Nicht-Kaufen viel glücklicher macht als das Kaufen, oder besser gesagt: das Weniger- und das Bewusste-Kaufen. So blöd es klingt: Ich dachte immer, wenn ich nicht jede Monat einen Drogerie-Haul veröffentliche und nicht die neueste MAC LE vorstelle, gehen mir die Blog-Themen aus und es wird langweilig. Dem ist aber überhaupt nicht so – und es wird auch weiterhin Hauls auf meinem Blog geben. Allerdings könnt ihr euch dann sicher sein, dass die gekauften Produkte wirkliche Wünsche waren beziehungsweise benötigt wurden und nicht nur wegen der kaufen-um-zu-kaufen-Mentalität angeschafft wurden. Ich werde mich sicher nicht in eine Hütte am Waldrand zurückziehen, Nüsse und Beeren essen und mich in Kartoffelsäcken kleiden – ich habe nach wie vor Spaß an Mode und Beauty! Aber ich werde aufpassen, dass mich die bunte Produktvielfalt nicht völlig überrumpelt und in ihren Bann zieht. Genau das ist in den vergangenen Monaten passiert und der Ausbrauch daraus war für mich so erhellend, dass ich meine Gedanken darüber mit euch teilen wollte.

Gerne könnt ihr mir erzählen, wie ihr die Sache mit dem Kaufen seht – egal ob zustimmend oder kritisch, ich freue mich auf alle eure Kommentare!

Eure Marie

32 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Liebe Marie,
    wirklich ein total toller Beitrag, ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir geht! Ich habe vor kurzem mit Blick in meinen Badezimmerschrank auch die Kriese gekriegt. Warum hat man immer soviel, warum weiß man schon garnicht mehr, was man alles hat?
    Es geht mir dabei garnicht so sehr um das ausgegebene Geld, sondern viel mehr die Belastung durch den Besitz. DInge machen unfre, ganz einfach. Bewusst zu konsumieren macht das Leben so viel einfacher und bewusster. Das heißt nicht, dass man nicht mehr shoppen darf, oder das jeder Spontankauf gleich ein Manko ist, aber es muss eben etwas besonderes bleiben.

    LG,
    Sarah

  • Super Beitrag! Ich brauche auch gerade viele meiner Produkte auf. Dekorative Kosmetik wechsel ich nun auch öfters, damit alles mal benutzt wird.
    Den Minimalismus dehne ich auch auf Essen aus. Ich plane genau was ich will und unterlasse Impulsivkäufe :-)

  • Liebe Marie,
    vielen Dank für deine Zeilen und die Anregungen.
    Wow, da sind aber Duschgeeljunkees bei euch am Werk ;-) aber was bei euch die Duschgele sind, sind bei mir wohl andere Sachen.
    Seit ein paar Monaten habe ich das auch im Kopf „Was willst du damit denn schon wieder, brauchst du das überhaupt?“ – bei Blush, Lippenstiften und Co.
    Ich habe so viel Blush, den ich bis zu meinem Lebensende wohl nicht aufbrauchen werde. Daher habe ich seit eigen Monaten für mich ein absolutes Kaufverbot verhängt. Klar, die LE’s sehen hübsch aus – aber immer nur Produkte wegen der Optik zu kaufen ist ja auch albern. Manchmal schleiche ich im Laden drumherum, schaue sie mir dann und lege sie wieder hin. Bisher klappt das ganz gut. Ansonsten übe ich mich ebenfalls im fleißigen aussortieren. Ich habe Freundinnen und auch meine Mama als fleißige Abnehmerin. Denn bevor die Sachen bei mir verstauben ist es mir lieber, dass sich jemand darüber freut. Liebe Grüße, Katrin

    • Über die Aussage, dass das albern ist, hätte ich vor einem halben Jahr noch gelacht und hätte es nicht geglaubt. Aber es ist tatsächlich so! Immer wenn ich auf Insta oder sonstwo Hauls sehe, denke ich mir: Wenn wir ehrlich sind, liegt das neue Teilchen doch auch nach ein paar Mal benutzen im Schrank und niemand redet mehr darüber – da kann es hübsch aussehen wie es will.

  • Ich finde es hilft, bei vielen Käufen – besonders im Internet, die laufen ja nicht weg – nochmal eine Nacht drüber zu schlafen. Danach haben sich bei mir fast alle Lustkäufe erledigt.
    Die nächste spannende Frage ist dann ja, was machst Du mit dem Geld? Da bleibt ja einiges übrig. Sparst Du es oder werden jetzt andere Konsumwünsche verwirklicht?
    Viele Grüße Miriam

  • Ich sehe das genauso. Keiner braucht den 100. Lippenstift oder die 20.Bluse in der gleichen Farbe. Und ich denke hat bereits genug von dem, was er so braucht. Das mit den Duschgels kenne ich auch. Leider probiere ich sehr sehr gerne neue Duschshower aus und somit gönne ich mir diesen kleinen Luxus, gleichzeitig achte ich darauf diese wirklich aufzubrauchen bevor ich etwas neues kaufe.

    Liebe Grüße

  • Huhu
    ein toller Artikel. Das mit den Duchgels mache ich gerade auch. Ich habe zwar nicht so viel wie du gehabt, aber mir war es einfach zu viel. Ich habe aktuell 4 in der Dusche stehen, damit ich ein wenig auswahl habe. Die anderen sind alle im Schrank und erst wenn nur noch zwei oder so übrig sind, will ich neu kaufen.
    Möchte halt immer nur 2-3 verschiedene Düfte haben später…

    Liebe Grüße
    Lilly

  • sehr interessanter beitrag! auch ich shoppe seit einem halben jahr bewusster – schaue lieber in meinem kleiderschrank: sortierte alles aus was mir nicht gefällt.
    so machte ich es auch mit der kosmetik! ich habe aussortiert, verschenkt und habe natürlich immer noch zu viel.. trotzdem fühlt es sich gut und richtig an! duschgel… habe ich auch mengen, die ich niemals verbrauchen kann. aaaber aufbrauchen ist ein tolles gefühl und motiviert.
    ich überlege mir mittlerweile bei jedem teil: brauche ich dieses teil wirklich?!

  • Welch wunderbarer Beitrag! Ich denke, dass die meisten Menschen genau gleich denken aber nicht ausbrechen können! Finde es sehr gut, wenn sich der Konsum Trend verändert und alle nur minimalistisch einkaufen würden.

    XX

  • Ein wirklich toller Artikel! Ich selbst kaufe seit vergangenem Jahr auch viel bewusster. Ich lasse mich nicht mehr so von limitierten Produkten oder hübscher Verpackung in den Bann ziehen. Ich bin jedes Mal stolz auf mich, wenn ich einer Versuchung widerstanden habe. Ich kaufe auch nur noch, was ich brauche oder was ich mir von Herzen wünsche. Ich hoffe, es denken bald noch mehr Menschen um, denn der Konsum ist echt extrem geworden.

  • Ein sehr schöner Artikel!
    Vor 3 Jahren habe ich jede Woche 100 bis 200 € für Klamotten ausgegeben , bis ich verstanden habe, dass mein Kleiderschrank (6-türig; 3m breit und relativ hoch) voll ist , ich aber nur bestimmte Outfits regelmäßig trage, sodass die meisten Sachen mehrere Monate unberührt liegen und einige sogar mit Etikett.
    Mittlerweile kaufe ich mir nur die Kleidungsstücke, die ich wirklich brauche und bei welchen ich sicher bin, dass sie mit dem Rest meiner Sachen kombinierbar sind.
    Mein neuer Kleiderschrank ist um die Hälfte kleiner und es sind nur noch 2 Kisten für Kleidung unter dem Bett , statt 4. Ich fühle mich frei und habe keinen Drang mehr der Mode nachzueifern.

    Ich gratuliere Dir zu deiner Erfahrung mit Minimalismus. Denn die Medien etc reden uns ein, wie bräuchten die neusten Outfits, Make up etc.

    MfG

  • Also, das soll jetzt nicht doof klingen, aber ich glaube, so eine Einstellung kommt mit zunehmendem Alter auch einfach auf. Was ich sehr positiv finde. Ich finde, es ist inzwischen leichter zu unterscheiden, was einem steht oder nicht, was einem wirklich und nicht nur kurz gefällt, … Weniger macht viel glücklicher. Doch die Verlockungen etwas zu kaufen, sind oft genauso anziehend. Je nach Stimmung und Bewusstheit. :-D

  • Hallo Marie,
    vielen Dank für den schönen Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele und ich kann dich nur zu gut verstehen. Tatsächlich geht es nicht darum, auf alles zu verzichten und sich selber zu geißeln. Das Zauberwort heißt in diesem Fall wohl „bewusster“. Manchmal muss man beim Einkaufen einfach ein bisschen nachdenken und darf nicht gleich jedem Impuls nachgeben. Seit einer Weile, brauche ich auch erst Produkte auf, bevor ich neue ausprobiere und ich vermisse überhaupt nichts!
    Liebe Grüße aus dem WOLF CLUB, Lisa

  • Liebe Marie,
    das ist so ein schöner Artikel und so wahr! Seit März versuche auch ich meinen Kleiderschrank ein wenig zu minimieren. Ausmisten ist so befreiend und es kann wirklich Spaß machen… da hast du absolut recht. „Erfindungen“ wie Kleiderspende, Flohmarkt oder Kleiderkreisel sind dafür perfekt geeignet und es erspart das schmerzhafte sowie absolut unnötige Wegschmeißen.
    Das gleiche gilt für Lebensmittel: In meinen Korb landen nur noch hochwertige Produkte in Mengen, die ich auch tatsächlich konsumieren kann. Vermeintliche Angebote und Großpackungen sind tabu. Natürlich gibt es da auch mal den ein oder anderen „Resteverwertungstag“, aber genau dafür finde ich Blogs so super. Man kann sich Ideen suchen, um aus wenig ein kreatives Gericht zu zaubern.
    Daher widersprechen sich Bloggen und Minimalismus meiner Meinung nach überhaupt nicht. Es gibt so viele Blogs, die unterschiedliche Dinge für Konsumenten ausprobieren und ihre Erfahrungen teilen. Als Blogger stellt man selbst nur seine auserwählten Favoriten vor. Als Konsument kann man aus dieser Erfahrung schöpfen und muss selbst nicht mehr alles testen bis das richtige gefunden ist… eine Win-Win-Situation sozusagen.
    Es grüßt, Anni

    • Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Zum Thema Lebensmittel wollte ich eigentlich auch noch einen Absatz in meinem Text schreiben, aber er wäre dann glaube ich doch zu lang geworden. Da sehe ich es nämlich ähnlich wie du: Man braucht heutzutage keine Großpackungen mehr horten, sondern sllte lieber das kaufen, was man auch tatsächlich verbraucht.
      Liebe Grüße,
      Marie <3

  • Hallo Marie, :) ich bin ganz deiner Meinung und habe mich in vielem hier wiedererkannt! Auch bei mir hat sich vor etwa einem Jahr das Konsumverhalten stark verändert! Am deutlichsten ist das inzwischen im Badezimmerschrank zu spüren. Wo sich letztes Jahr noch die Vorräte an Duschgel, Bodylotions und Cremes gestapelt haben, ist dank konsequentem „Aufbrauchem statt Neuem kaufen“ jetzt super viel Platz! Ein paar Vorräte müssen aktuell noch vernichtet werden, aber ich freue mich über jedes leere Teil, das gehen kann, und bin hier – denke ich, auf einem guten Weg! :)

    Liebe Grüße
    Yvonne

  • Hallo Marie!

    Dieser Post trifft so ziemlich genau meine momentane Situation (außer dass ich nichts zugeschickt bekomme, das würde mein Problem nur verstärken :D).

    Ich versuche, das ganze genauso konsequent umzusetzen wie du, was aber einfach wegen der „Was, wenn ich’s dann doch brauche“- und „Das habe ich doch von …/ Wegen …“-Gedanken gar nicht so einfach ist ;) Aber schön zu wissen, dass es anderen auch so geht.

    Liebe Grüße
    Nathalie

    • Diese Gedanken habe ich natürlich auch. Dann kommt das besagte Teil wieder in den Schrank und wird bei der nächsten Aufräumaktion aussortiert – mittlerweile denke ich schon so weit im Voraus und frage mich: Wirst du dieses oder jene in den nächsten Monaten wirklich brauchen? Falls nein: Weg damit. Irgendwann wird man radikaler. :D

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