Soll ich Schluss machen?

Nein, so krass ist es nicht. Tatsächlich habe ich eher nicht vor, meinen Blog morgen auf Eis zu legen. Es ist vielmehr so, dass es einige Dinge gibt, die mich in der Blogosphäre in letzter Zeit empfindlich stören. Ehrlich gesagt kocht das schon eine ganze Weile in mir, aber erst heute kam mir die Idee, meine Gedanken zu verschriftlichen und mit euch zu teilen. Schließlich geht es ja nicht zuletzt auch um euch, meine Leser!

Writing a Letter

© Andreja Donko – Fotolia.com

Mein Blog ist so eine Art drittes Kind für mich. Er will gepflegt werden, und ich kümmere mich gerne um ihn. Er nimmt Zeit in Anspruch, die ich mir in jeder freien Minute nehmen möchte. Im Gegensatz zum Beruf herrscht hier kein „Muss“-Gefühl, und vielleicht stimmt mich gerade deswegen das Ergebnis so zufrieden. Mein Blog gefällt mir, er gibt mir die Möglichkeit, mich zu verwirklichen und meine Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen. Ich liebe es zu fotografieren, texten ist meine Stärke und jedem Beitrag liegen gründliche Recherchen zugrunde. Und für wen mache ich das? Für interessierte Menschen, die nach Hautpflegetipps suchen und das neueste aus den Drogerie- und Parfümerieregalen sehen möchten? Die meine Rezepte gerne nachbacken? Für Unternehmen, die auf mich aufmerksam werden sollen, damit ich einen Haufen PR-Samples abgraben kann und für Beiträge bezahlt werde? Dickes Geld machen? Für mich, als Ausgleich und Hobby? Nun, sicher ist mein Blog auch ein Teil von mir, aber ich gebe gerne ehrlich zu, dass mir das Bloggen ohne Leser weniger Spaß bereiten würde. Ich möchte andere inspirieren, Menschen weiterhelfen, spannende Dinge vorstellen. Darüber hinaus ist es natürlich nett, als Blogger vorab schon Dinge testen und präsentieren zu dürfen und mit Firmen Kooperationen einzugehen, aber deswegen mache ich das Ganze hier weiß Gott sicher nicht.

Warum genau grummelt es mir also so im Bauch? Blogger sprießen wie Pilze aus der Erde, mittlerweile führt jedes Schulkind seinen eigenen Lifestyle-Blog. Mir ist bewusst, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann und ich sicherlich einigen Unrecht tue, ich möchte mein Empfinden nur einmal allgemein darstellen. Da gibt es solche, meist kleinere Blogs, die schreiben einfach irgendwas, erfinden aberwitzige Followerzahlen und gehen penetrant auf Firmen zu, um ja möglichst viele Gratis-Produkte abzusahnen, auf Events eingeladen zu werden und ihr Gesicht in jede Kamera zu halten. PR-Samples werden dann in 08/15-Reviews besprochen, Fazit: Tolles Produkt, müsst ihr kaufen. So geschehen bei einer Nachtcreme einer gewissen Marke, du zu Hauf an Blogger verteilt wurde. Ach, darüber könnte ich mich heute immer noch aufregen – gerade einmal eine geschätzte Handvoll hat sich wirklich mit dem Produkt beschäftigt und herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe eine Zumutung sind und man eigentlich niemandem empfehlen kann, sich den Kram ins Gesicht zu schmieren. Wen wundert es da, dass Blogger vielerorts gar nicht mehr ernst genommen werden? Ach, ihr schreibt doch eh alles dasselbe und findet alles fantastisch, das ihr irgendwie umsonst bekommen habt. Na vielen Dank auch…

Dann gibt es die Großen. Die, die zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle waren, schon lange Bloggen und sich in der Szene einen Namen gemacht haben. Bei den meisten von ihnen gibt es – gefühlt – eigentlich keinen Beitrag mehr, der nicht gesponsert ist. Monatsfavoriten werden dazu genutzt, um möglichst viele PR-Samples unterzubringen, die meisten Links werden sowieso bezahlt, überall trifft man auf Werbung, alles ist irgendwie “präsentiert von…“. Und: Die Follower mehren sich, täglich kommen hunderte dazu. Mir hat mal jemand gesagt: „Der Geschmack der Masse ist primitiv“, und dieser Verdacht erhärtet sich in mir. „Du musst groß sein, um größer zu werden“, so lautet glaube ich mittlerweile das Credo. Als kleiner Fisch ist es nur noch schwer möglich, ins Haifischbecken zu übersiedeln, selbst wenn man qualitativ durchaus mit einem der großen Fische vergleichbar wäre. Ich kenne viele Blogs in meiner Größenordnung, die meines Erachtens eigentlich in andere Sphären gehören!

Warum mache ich mir dann eigentlich so viel Mühe? Ich kann es euch sagen: Weil ich einen Anspruch an mich habe. Weil es mir nicht genügt, zwei Mal im Monat einen Beitrag zu veröffentlichen. Weil ich ehrlich und unabhängig schreiben möchte, und zwar über die Themen und Produkte, die mir am Herzen liegen. Sicher können das auch einmal gesponserte Dinge sein, but come on – doch nicht alle! Aber: Wollt ihr das überhaupt (noch) lesen? Oder besteht die Blogosphäre mittlerweile nur noch aus Gewinnspielen, Blogparaden, abermals denselben Nagellacken aus der kommenden Herbstkollektion und Affiliate Links? Hat überhaupt noch jemand Interesse an ehrlichen Reviews und qualifizierteren Meinungen als die oben beschriebenen von einem „mittelgroßen“ Blog, wie ich meinen charakterisieren würde? An manchen Tagen scheint mir: Nein. Und dann frage ich mich: Soll ich es vielleicht einfach sein lassen? Schon klar – die Welt verbessern kann ich mit meiner kleinen Website so oder so nicht. Aber wenn ich viel Herzblut in meine regelmäßigen Beiträge hineinstecke und Bloggerin XY sich einmal im Monat mit einem gesponserten Produkt zu Wort meldet und das wohlwollender aufgenommen wird, mache ich mir Gedanken um die verquere Bloggerwelt und frage mich: Warum ist das so? Habe ich irgendetwas verpasst? Sollte ich mir auch schleunigst eine Ikea-Rosenbettwäsche zulegen und überbelichtete Fotos für Instagram schießen, dass endlich „10k“ über meinen Abonnenten erscheint? Nein, das will ich eigentlich nicht, denn das bin ich nicht ich, womit wir wieder bei der Selbstverwirklichung wären.

An anderen Tagen wiederum weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn ich nette Leute kennenlerne, die mich um Rat fragen, die meine Meinung schätzen, und von denen ich zu hören bekomme, dass sie Wert auf mein Urteil legen. Das tut gut zu wissen und ist momentan ein wichtiger Antrieb für mich. Denn machen wir uns nichts vor: Nörgeleien, Hater, böswillige Kommentare – all das gehört doch längst zum Bloggeralltag dazu. Jede Bloggerin fragt sich wohl irgendwann einmal: Gefällt eigentlich das, was ich mache? Ich frage mich weiterhin: Wo stehe ich? Mein Ziel ist keine bestimmte Zahl, ich möchte nicht sagen: „Eine Million Follower, dann wäre ich glücklich!“, oder: „1000 Euro im Monat verdienen, das wäre prima!“ That’s not Wonderland and I’m not Alice, das ist mir durchaus bewusst und ich bin auch kein Typ, der jammert und in Selbstmitleid versinkt. Nein, ich bin eigentlich jemand, der die Dinge anpackt und mit Fleiß und Ausdauer ändern und verbessern möchte, nur weiß ich gegenwärtig nicht so genau, ob das überhaupt möglich ist. Es ist kein Neid, der aus mir spricht, sicher arbeitet jeder Blogger für seinen Blog und ich möchte auch niemandem persönlich zu nahe treten – es sind wie gesagt nur meine subjektiven Empfindungen zur Bloggerwelt, die mir gerade sauer aufstoßen und die ich nicht verstehe. Alles was ich möchte, ist Klarheit darüber, was heutzutage gute Blogs ausmacht und wie man es immer noch schaffen kann, Leser für seine Materie zu begeistern. Sind viele tatsächlich schon so abgestumpft und es gilt: „Masse statt Klasse…?“

Ich hoffe, ihr versteht ein bisschen, was ich meine – teilt doch gerne eure Meinungen mit mir!

Eure Marie

59 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Marie,

    deine Worte haben mich ziemlich bewegt. Obwohl mein eigener Blog an sich noch gar nicht so lange existiert, sind deine Beschreibungen teilweise die Gründe dafür, weshalb ich mit der Veröffentlichung so haderte. Ich möchte meinen Blog dafür nutzen, einen Teil von mir nach außen zu tragen und meine Makeup-Interessen auszuleben. Andererseits ist es wahnsinnig schwer, sich von den „Großen“ nicht zu sehr beeinflussen zu lassen und zu denken, ach so muss es also gemacht werden. Ich vermisse (als Leserperspektive) die Zeit vor ein paar Jahren, also das alles scheinbar viel weniger komplex und nach so engen Richtlinien gehandhabt wurde. Da sind mir Blogs wie deiner eine wahre Wohltat!

    Liebe Grüße!

  • Liebe Marie,

    toll geschrieben deine Gedanken zum Blogger-Übel, ich kann dich sehr gut verstehen – ich würde meinen Blog ebenfalls als mittelgroß beschrieben und ich hätte anfänglich nicht gedacht, dass er so eine Reichweite umfassen wird. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß, besonders das Fotografieren, sogar noch mehr als das schreiben ;) Aber auch ich habe Momente wo ich schon überlegt habe Schluss zu machen…besonders mit Kind, Familie und Job ist es einerseits schwierig sich zu organisieren und die Zeit zu finden, da ich auch den Ehrgeiz habe jeden Post hübsch zu gestalten, umso mehr ist es frustrierend wenn der eigene Blog dann in dem (mittlerweile) Einheitsbrei untergeht!

    Ich finde du solltest nicht Schluss machen, sowohl deine Berichte als auch Bilder sind ein Traum und ich folge dir gerne (obwohl ich zu den stillen Lesern und Genießern gehöre).

    Liebe Grüße

    Eva

  • Ohh was für ein toller Artikel! Ich kenne Deinen Blog schon länger, hab aber nie viel gelesen, weil ich, ehrlich gesagt kein sehr großes Beauty Interesse habe. Aber ich mag Deine Einstellung zu diesem Thema so gerne, dass ich Deinem Blog jetzt doch folge.

    LG, Kia

  • Wow super Beitrag. Ganz ehrlich!
    Besonders das Beispiel mit der Nachtcreme. Niveau verschenkt momentan an alle großen Blogs dieses tolle Indusch Makeup Entferner. Jeder schwört darauf. Ich habe mir das sofort gekauft& es hat natürlich null funktioniert. Ich bin total enttäuscht von diesen Blogs & folge denen auch nicht mehr…
    Auch dass du nicht zwingend Beiträge veröffentlichst, macht dich so sympatisch :)
    Mein Blog ist auch noch klein, dennoch hoffe ich, dass noch ein paar auf mich aufmerksam werden, da ich versuche so viele Tipps wie möglich zu geben :)

  • Ich finde es gut, dass du diese Dinge angesprochen hast und bestimmt fühlst du dich jetzt auch etwas besser oder? Zumindest geht es mir immer so, wenn ich dann endlich mal Luft ab lasse. :)
    Ich finde es manchmal auch sehr schlimm und wie du schon sagtest hat das Bloggen auch seine guten Seiten. Ich kooperiere zwar auch ab und an mit Firmen, aber mir ist meine ehrliche Meinung sehr wichtig und wenn mir etwas nicht gefällt sage ich das auch. Schließlich möchte ich mich und meine Leser nicht belügen. Aber ich habe auch schon anderes Erlebt und ich denke auch, dass einige sich Follower kaufen zumindest bei Instagram um kostenlose Produkte abzustauben. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wie man 10000 Follower haben kann, aber nur ein zwei Fotos.
    Liebst Michelle von beautifulfairy.

  • Liebe Marie,

    Vielen Dank für den tollen Post. Ich selbst blogge ja erst seit ein paar Wochen und füttere mein Instagram Profil seit diesem Jahr. Und doch ist mir das Ganze auch schon extrem aufgefallen und ich habe lange überlegt meinen Blog überhaupt ins Leben zu rufen. Vor ein paar Tagen erst habe ich ebenfalls zu diesem Thema geschrieben und für mich beschlossen, dass ich mich diesem Massentrend nicht unterwerfen will! Lieber blogge ich für 40 Leute, die es interessiert was ich zu sagen habe als für 40.000 vielleicht sogar gekaufte Follower. Lieber ehrlich, echt und dafür nur Hobbyblogger als gekauft. Ich werde wahrscheinlich nie so groß werden wie diese Accounts, doch ich bin froh das ich mit der Meinung nicht allein da stehe. Du machst mir Mut und zeigst mir, dass dieser Weg der Richtige ist. Und dafür danke ich Dir von Herzen.

    Liebste Grüße,
    Sandra :)

  • Liebe Marie,

    Du sprichst auch mir aus der Seele. So häufig habe ich mich schon gewundert, warum so offensichtlich lieblos betriebene Blogs häufig tausende Follower und Likes haben. Merken diese Follower es nicht, dass die Artikel schlecht (wenn überhaupt) recherchiert sind, hingeschludert, stilistisch und sprachlich grottenschlecht, der Inhalt zum x-ten Mal wiedergekaut und in jedem x-beliebigen anderen Blog der jeweiligen Sparte ebenfalls zu lesen? Oder ist es ihnen egal?

    Ich habe schon so oft kurz davor gestanden, meinen Mini-Blog zu schmeißen, weil ich es frustrierend finde, so viel Arbeit und Herzblut zu investieren und kaum etwas zurück zu gewinnen. Bisher habe ich mich aber immer dagegen entschieden, weil ich den Blog eigentlich betreibe, weil er mir selbst Freude macht. Bei vielen – hier sagt man hömmele =) – Blogs merkt man aber nun einmal, dass es nicht mehr um den Spaß und die Freude der jeweiligen Blogger geht. Das ist auch okay, nur halt anders und ich persönlich lese solche Blogs dann nicht mehr, weil mir Authenzität und Mehrwert fehlen.

    Ich fände es allerdings sehr schade, wenn sich diejenigen Bloggerinnen und Blogger, denen wirklich etwas an ihrem Thema liegt und die ihr Herzblut herein stecken, von den lieblosen, nur auf kommerziellen Erfolg ausgerichteten Blogs aus der Welt drängeln ließen.

    Daher: nur nicht entmutigen lassen! Und bitte poste weiter Rezepte! =)

    Viele Grüße
    Chrissie

  • Liebe Marie,

    ich bin ebenfalls über einen Hinweis in eienr FB-Gruppe auf Deinen Artikel gestoßen.

    Und die Diskussionen kenne ich ebenfalls. Es gab vor einiger Zeit einmal einen Fernsehbeitrag (ich glaube im ZDF, der das Bloggen und Rezensieren als guten Nebenverdienst darstellte und einige „Erfolgsgeschichten“ präsentierte, von Amazon bis zu den hier beschriebenen Produktsammlern. Danach hatte ich das Gefühl, dass eine ganze Reihe von Personen, die das Bloggen eben nicht aus Leidenschaft betreiben, auf den Zug aufgesprungen sind, weil sie Leerlaufzeiten (z.B. in der Familienphase oder Arbeitslosigkeit) überbrücken wollten.

    Ich dachte anfangs eigentlich immer Bloggen wäre eine reine Herzensangelegenheit, bin aber inzwischen eines Besseren belehrt worden. Bloggen kann durchaus auch mit professionellem Anspruch als Geschäftsmodell betrieben werden – immer dann, wenn man im Blog die eigene Expertise darstellt oder eine Nische bedient, wenn man die Lücke füllt, die es im Lokaljournalismus inzwischen in vielen Gebieten gibt.

    Mich nervt es, wenn mangelnde Professionalität mit dem unbedingten Willen Geld zu verdienen zusammentrifft. Nur dann kommen die unreflektierten Massenrezensionen zustande (auch aus Unkenntnis, dass das Produkt selbst bereits einen geldwerten Vorteil darstellt und versteuert werden muss). Das verdirbt das Image und die Preise für all diejenigen, die das Bloggen wirklich als Beruf(ung) betreiben.

    Wie viele andere habe ich die Hoffnung, dass sich dieses immer noch recht junge Geschäftsfeld beizeiten in die richtige Richtung entwickelt und eher Qualität statt Quantität zählen. Bis dahin freue ich mich einfach, dass ich meine Brötchen anders verdiene und als Hobby blogge, was mir jede Menge spannender Kontakte und netter Begegnungen einbringt.

    So und jetzt wende ich mich mal Deinen Rezpeten zu – backen gehört nämlich auch zu meinen Leidenschaften.

    Halte durch,
    viele Grüße
    Gerti

  • Hallo liebe Marie,
    Erst habe ich mich sehr erschrocken über diese Überschrift. Auch wenn ich hier nicht immer ein Statement abgebe, lese ich sehr regelmäßig deinen Blog.
    Ich gebe dir in so vielen, wenn nicht sogar allen Punkten recht. Ich selber bin kürzlich mit dem „Bloggen“ angefangen und bin immer sehr ehrlich zu den jeweiligen Produkten, auch mir ist es egal wenn mal ein gehyptes Produkt weniger bis sogar schlecht abschneidet, denn Ehrlichkeit ist das wichtigste und hilft sogar bei der Unterstützung von großen Herstellern – Qualität Verbesserung / Innovation etc.
    Auch ich muss sagen das einige Blogs ziemlich hoch im Kurs stehen, wobei mir da wieder mal nicht einfällt warum..natürlich einige sind so gut und die anderen Schafe schreiben z.b. nur Produktkarten ab und schimpfen sich dann Blogger. Sowas stimmt mich sehr wütend, da dort oftmals keine intensive Auseinandersetzung passiert ubd andere geben sich mehr als mühe und diese werden einfach nicht adäquat wahrgenommen..ich schließe und Reihe mich da mal mit ein. Das schreiben macht nämlich, so wie du das schon sagtest, am meisten Spaß wenn andere diese Beiträge lesen..

    Mach weiter so, dein Blog ist wirklich toll und so liebevoll..

    Viele liebe grüße

  • Hallo Marie ,
    ich schließe mich deiner Meinung vollkommen an, denn dein Blog und deine Beiträge gefallen mir genau wegen deiner Ehrlichkeit und weil du nicht bei jedem gesponsortem Produkt schreibst

    • Habe ausersehen auf „Kommentar veröffentlichen“ gedrückt.

      …weil du nicht bei jedem gesponsertem Produkt schreibst, dass es sehr gut ist und jeder es sich kaufen soll.
      Leider bemerke ich auch die Tendenz, dass viele Blogger ihre Posts „ohne Liebe“ schreiben. Bei dir ist es total anderes. Genau aus dem Grund schaue ich auf deiner Website oft vorbei.

      Mach weiter so, denn mir persönlich , und bestimmt deinen anderen Lesern, gefällt es so wie du es machst.
      Meiner Meinung nach ist es schade, dass viele Blogger es nur für Geld machen.

  • Ich kann da vieles so unterschreiben, ich wunder mich auch jeden Tag, wie manche mit 10 Fotos auf Instagram mehrere tausend Follower haben können, dass es da nicht mit rechten Dingen zugehen kann, ist aber irgendwie auch klar.

    Zum Glück schaffe ich es inzwischen ganz gut, mich nicht mehr mit anderen Bloggern zu vergleichen, sondern nur noch mit mir selbst. Das macht einen auf die lange Sicht zufriedener und ich sehe ja, dass es besser wird (neue Follower, mehr Seitenaufrufe als im Vormonat etc.) auch wenn es langsam geht aber was soll’s.

    Seit ich nicht mehr nur über Beauty blogge, macht es mir auch wieder richtig Spaß und ich kann mich mit dem Blog 100% identifizieren und freue mich jedes Mal, wenn ich etwas schreibe.

    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich selbst kaum noch Blogs lese, habe meine Liste extrem ausgemistet und komme vielleicht einmal die Woche dazu, mir alles durchzulesen und zum kommentieren fehlt meist die Zeit, was ich mega schade finde, da ich mich über Kommentare immer am meisten freue. Aber es war in letzter Zeit eher so „Boah, noch 200 ungelesene Posts, ich will nicht…“ und ich bin niemand der „Voll schön, supi und bussi“ unter die Posts schreibt also ist das echt zeitaufwendig. Da muss ich irgendwie noch eine Lösung finden :)

  • Ich blogge jetzt seit einem Jahr. Es macht mir definitiv Spaß. Was ich manchmal denke, dass ich mit meinen 28 Jahren nicht mehr die ganz jungen Mädels anspreche, die die eher einem Blog folgen. Meine followerzahlen sind klein, aber trotzdem schreibe ich meinen Blog weiter und gebe mir Mühe als hätte ich eine große Folgerschaft. Gesponserte Posts müssen zu mir und meinem Blog passen, sonst macht es keinen Sinn. Einen gesponserten Post nach dem Nächsten zu schalten, das ist ja bei manchen Bloggern leider schon Alltag. Ich finde es ziemlich Schade.
    Mach weiter so liebe Marie-Theres!

    Liebe Grüße, Bella

  • Mhmm. Ich fände es schade, wenn sich Blogs verabschieden, die einen hohen Selbstanspruch an sich und ihre Ehrlichkeit haben. Ich selbst mache hin und wieder auch gesponserte Postings, oftmals kenne ich die Leute dann persönlich – oder stehe schon länger in Kontakt mit ihnen – und kann einen „natürlichen“ Bezug zu mir und meinem Blog aufbauen. Solche Kooperationen machen mir in der Regel viel Spaß. :)

    Blogs in denen alles irgendwie nach Werbung schreit, lese ich schlicht nicht. Nicht einen. Deswegen kenne ich auch viele der vermeintlichen großen Blogs gar nicht. Bin höchstens mal im Vorbeigehen auf der Seite gewesen. Deswegen habe ich vielleicht auch einfach eine andere Wahrnehmung. Ganz nach dem Motto: Meine Filterbubble ist die ganze Welt. ;)

    Lass dich nicht klein kriegen und liebe Grüße,
    Sarah Maria

  • Liebe Marie,

    ich bin kein Blogger und kenne mich weder mit Produktsamples aus, noch mit der Bloggerszene im Beautybereich. Ich bin allerdings ein Mensch mit Leidenschaft und Liebe zum Detail. Und auch jemand, der für seine Ziele einsteht. Durch Zufall bin ich schon vor langer Zeit auf deinen Blog aufmerksam geworden und gehöre zur Minderheit der Leser – den Männern.

    Was mit beim (gelegentlichen) Lesen deines Blogs auffällt, ist dein Perfektionismus in deinen Beiträgen. Auch, wenn ich mich nicht mit allem identifizieren kann, so kannst _du_ es. Und das hast du vielen deiner „Kolleginnen“ voraus…

    Die Anzahl der Likes und Follower, die Verweildauer und Kommentarvielfalt sind bestimmt gute Vermarkungswerkzeuge aus dem Performancemarketing, eines geben sie doch nicht wieder:
    Die hohe Identifikation deiner Leser mit deinem Blog.

    Diese Identifikation vervielfacht nämlich die Wertigkeit jedes einzelnen Beitrags im Vergleich zu den üblichen und vorgenannten „Massenprodukten“ im großen Blog-Universum.

    Bleib du selbst, und poste weiter.

    Liebe Grüße
    patrick

  • Marie, du hast es auf den Punkt gebracht und sprichst auch mir aus dem Herzen.
    Ich muss gestehen ich folge kaum irgendwelchen Lifestyle- und Beautyblogs, aus den oben genannten Gründen. Wenn man (halbwegs Ahnung hat und) sich dann die Inhaltsstoffe von den angepriesenen Dingen mal anschaut – uaaa. Wie soll man da noch der Objektivität trauen?

    Aber ich bin der festen Meinung, dass jeder „vernünftige, treue, halbwegs klar denkende“ Leser spätestens auf den zweiten Blick entdeckt, welches ein vernünftiger Blog ist, oder welcher nur Geld verdienen oder Gratisartikel abgrasen will. Und ich hoffe ganz fest, dass das auch die Unternehmen irgendwann mal interessiert. Klar wieso nicht mal eine Kooperation, aber für jeden Artikel? Nein danke! Da fehlt das Herzblut, die Objektivität und die Persönlichkeit. Genau so sehe ich das auch.

    Danke für den erfrischend ehrlichen Welt, es gibt leider viel zu wenige Blogger die mal „gescheiten“ Klartext reden. Herzliche Grüße (aus der Reiseblogwelt)
    Tanja

  • Ich sehe das ähnlich wie du. Oft fragt man sich warum gebe ich mir so viel Mühe. Bleibe mir treu und andere werden belohnt für Masse und nicht immer authentische Beiträge. Ich bin vor einiger Zeit fast wahnsinnig geworden, weil ich das Gefühl hatte ich müsse ständig überall präsent sein und Follower generieren. Alle reden davon wie wichtig das alles ist. Viel davon ist bei anderen gefaked, gekauft oder gesponsored. Natürlich gibt es auch echte darunter. Ich habe für mich beschlossen, dass ich mich von dem Wahn nicht mehr anstecken lasse. Wenn ich Lust habe poste ich, wenn jmd einen Gastbeitrag bei mir plazieren will, dann nur wenn das Thema zu mir und meinem Blog passt. Ich gehe nur koops ein was ich selber toll finde oder kaufe. Alles andere wäre Quatsch. Banner und Affil schalten macht für mich nur Sinn, wenn ich diese Produkte toll finde. Es ist auch schade, dass viele Blogger immer so ein Geheimnis aus ihren Artikel Einnahmen machen. Dabei können konkrete Angaben anderen Bloggern helfen sich nicht unter dem Wert zu verkaufen. Manchmal tut es echt gut sich aus der Blogosphäre komplett zurück zu ziehen. Manchmal ist mir das Ganze da einfach zu viel. Ich verstehe auch einfach nicht warum einige sich da so wichtig finden oder sich mehr hypen als dahinter steckt. Mir persönlich ist es egal ob ein Blog groß oder klein ist, bekannt oder unbekannt, und ob mit dem Blog Einnahmen generiert werden, solange die Person sich treu bleibt und das was sie schreibt auch echt ist. Schließlich lese und folge ich Blogs, die mich berühren durch ihre bezaubernde Schreibweise.

  • Ich bin beeindruckt, dass du so ehrlich deine Meinung sagst ! Endlich macht mal jemand den Mund auf ;)
    Ich hatte meinen Blog früher bei Blogger und bin vor ein paar Monaten zu WordPress gewechselt, weil mir dort die Funktionen besser gefallen. Viele Follower hatte mein Blog noch nie – aber ich freue mich über jeden einzelnen ! Genauso über liebe Kommentare – da frage ich mich, ob „große“ Blogs das in ihrem „Größer-Höher-Weiter“ – Wahn den Einzelnen überhaupt noch zu würdigen wissen. Ich glaube nicht, dass das der Sinn des Bloggens ist, für ist das eher meine Meinung mitzuteilen und mit anderen zu kommunizieren.
    Liebe Grüße, Lucy ❤

    ps. ihr könnt natürlich alle gerne bei mir vorbeischauen :P

  • Ich finde es super, dass du deine Gedanken und deine Meinung hier veröffentlichst..
    Meistens kommt wirklich immer nichts zurück oder nur ganz wenig!

    Liebe Grüße <3

  • Liebe Marie,

    danke für deine Meinung – ich stimme dir zu! Ich ärgere mich auch immer wieder über Produktreviews und Werbung auf Blogs.
    Ich selbst teste gerne Produkte von Firmen – ja und ich stehe auch dazu. Ich gebe wahnsinnig viel Geld aus um immer wieder neue Dinge zu posten warum sich dann also nicht auch mal von Firmen belohnen lassen. Ich schreibe immer eine ehrliche Bewertung und setzte natürlich in diesem Beitrag auch einen Link zum Hersteller – deutlich als Werbung gekennzeichnet. Aber, etwas das mir wirklich aufstößt sind die unzähligen Werbebanner auf Blogs.
    Für mich ist es mittleweile ein Qualitätskriterium geworden, ob Werbung geschaltet wird oder nicht. Aber eben genau anders herum als jetzt wahrscheinlich die meisten denken. Blogs, auf denen Banner aufblinken wandern auf meine „no-see“-Liste. Ich möchte auf Blogs stöbern und mich von den Geshichten und Rezepte hinreissen lassen – da stören diese Kästen doch sehr.
    Natürlich soll jeder Geld damit verdienen der das möchte – aber mal ehrlich. Will ich noch einen Blog von jemandem lesen, der das Bloggen zum Business gemacht hat?
    Ich nicht! Ich höre lieber denen zu, die das Ganze aus Idealismus betreiben. Ja klar, von Idealismus kann man nicht leben – muss man aber ja auch nicht!
    Und genau deshalb stimme ich dir auch voll zu.
    Ständig schießen Blogs aus dem Boden – oft sind die Qualität der Beiträge und Fotos unterirdisch. Warum diese Blogs oft viele Besucherzahlen haben? Keine Ahnung und schade finde ich es auch – denn meiner Meinung nach ist das Bloggen ein Handwerk und eine Kunst, die man sich (hart) erarbeiten muss.

    Liebe Grüße,

    Tina

    • Man muss meiner Meinung nach einfach ein bisschen die Waage halten… Ach ich kooperiere mit Firmen, wenn ich hinter deren Produkten stehe, bleibe aber ehrlich und werbe nicht penetrant dafür. Mich nervt es auch, wenn ich überall mit Werbung penetriert werde und zwischen den Anzeigen die Beiträge suchen muss. :-D

  • Hallo Marie, ich blogge noch kein Jahr, stelle aber auch fest, dass das Blogger-Universum nicht nur so ist, wie ich dachte. Kreativ, individualistisch und innovativ. Mitnichten!
    Mein eigener Blog ist frei von Werbung und ich verwende auch keine Links um Geld zu verdienen. Alle Anfragen von Unternehmen habe ich bisher abgelehnt. Ich verwende mich in meinem Blog nur für Dinge, die ich selbst gekauft (und bezahlt) habe und die ich mir selbst auch regelmäßig kaufe.
    Aber irgendwie fühle ich mich mit dieser Haltung wie ein Exot.
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ein guter Blog lebt von der Authentizität des Bloggers und von dessen Individualität und Sicht der Dinge. Jeder Blogger muss am Ende des Tages auf seinen Blog stolz sein. Wenn du das bist, dann machst du alles richtig.
    Ganz liebe Grüße Bettina

  • Liebe Marie,
    nicht aufregen, nur wundern ;-)
    Denn wer sagt, dass Du mit Deiner Seite nichts bewegen kannst? Du kannst vielleicht die Verhaltensweisen anderer nicht ändern, doch Du wirst immer auch einige Menschen erreichen, die Mitdenken/Umdenken/Hinterfragen/Weiterdenken… und damit erreichst Du genau die Menschen, mit denen gemeinsam man eben doch etwas ändern kann.
    Mach einfach weiter mit Deiner ehrlichen Meinung und lass die „Einsammler“ eben „Einsammler“ sein. Auf diesem Weg werden auch die Firmen mit der Zeit umdenken und die breite Massenstreuung von Samples automatisch einschränken – zugunsten derjenigen, die authentisch bleiben.
    Meine Meinung zumindest. ;-)
    Viel Erfolg weiterhin!
    Liebe Grüße
    Sabrina

  • Ohja – da kann ich, aus meinen eigenen Beobachtungen heraus, auch bei einigen Sachen zustimmen. Auch wenn ich selbst schon etwas länger blogge und trotzdem noch eher weniger Klicks/Follower habe (komme pro Artikel zwischen 100-300 Leser), aber ich blogge tatsächlich auch in erster Linie um zu bloggen ;-) Ich liebe das Schreiben und berichten – und es muss tatsächlich nicht immer alles gelobt werden, wenn ein „Testprodukt“ meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, dann steht das drin. Was ich mich aber oft frage: Die Firmen wollen ja auch konstruktive Kritik hören – wollen sie diese aber tatsächlich auch „gebloggt“ sehen? Ich kann gar nicht anders, als meine eigene, objektive Meinung zu schreiben, aber das ist eine Frage, die ich mir tatsächlich so manches Mal stelle ;)

  • Liebe Marie,

    ja, sehr viele Dinge, die du ansprichst, habe ich auch schon bemerkt.
    Besonders die Lobhudelei von gesponserten Produkten geht mir auf die Nerven. Eine persönliche Meinung ist mir immer mehr Wert als eine Werbung, da sie ehrlicher (im Optimalfall) ist und mir nichts verkaufen möchte. Wenn diese Meinung nun aber „gesponsert“ ist und ich nur noch unreflektiertes Lob lese, wie ernst kann ich das dann noch nehmen? Manchmal sehe ich in einer Facebook-Blogger Gruppe viele Artikel von unterschiedlichen Bloggern über ein und dasselbe Produkt. Natürlich ist es super, wir sollen es alle kaufen……
    Da traut man sich ja kaum noch einen kritischen Artikel zu veröffentlichen.
    Viele Grüße
    Jo

  • Liebe Marie,

    dein Text hat mich sehr berührt! Ich liebe deine Vorstellungen von Produkten ,wie du sie darstellst und jedes einzelne irgendwie etwas besonderes zu sein scheint. Man merkt wie du dich mit ihnen auseinander setzt und recherchierst obwohl sie dir manchmal auch nicht so gut gefallen. Und ich denke das macht bloggen aus. Du sagst deine Meinung und das finde ich so sympatisch an dir.

    Wenn dein Blog nicht wäre hätte ich so manches Mal ein kreatives Loch. Ich bastel gerne deine Teelichter oder Ostereierkartonhühner nach, backe deine Rezepte und an deinen Schminktipps oder Produktvorstellungen komme ich auch nie vorbei.

    Alles in einem verbringe ich auch deiner Seite ziemlich viel Zeit und fühle mich hier fast zu Hause :)

    Dank dir habe ich es auch mal ausprobiert mit einem eigenen Blog :) und huiiii so viel Arbeit! Ich bewundere dich dafür!

    Bitte schreib so weiter wie bisher in deiner ehrlichen und offenen Art :) es wäre sehr traurig wenn du auf einmal nicht mehr da wärst :`( was soll man dann an einem Sonntagnachmittag lesen?

    LG Christine

  • Liebe Marie,
    ich kannte deinen Blog bisher nicht und bin über die Empfehlung von Rehlein backt hier gelandet. Ein schöner Artikel, den ich in vielen Punkten bestätigen kann. Eine Sache fehlt vielleicht noch in der Einschätzung: es sind ja auch immer die Firmen, die auf diese 08/15-Blogger „reinfallen“, die gar nicht nachhalten, ob und wie ein Produkt besprochen wurde. Ich denke, in vielen Unternehmen herrscht noch zu wenig Erfahrung mit Bloggern sondern eher der Duktus „Wir müssen unbedingt was mit Bloggern machen, die sind an der Zielgruppe dran“. Darauf hoffe ich persönlich nämlich. Dass nach und nach doch die Qualität ein Kriterium dafür wird, ob ein Blog für eine Kooperation angesprochen wird oder nicht und Leser (wieder) kritischer werden.
    Liebe Grüße an dich,
    Daniela

    • Hallo Daniela,
      da hast du natürlich vollkommen recht. Blogger sind ja noch ein relativ neues „Marketinginstrument“ und viele Unternehmen wissen nicht, wie man damit nun umgehen soll… Ich hoffe, dass sich das in der nächsten Zeit einpendelt!
      Liebst,
      Marie

  • Hallo, Marie,

    ich bin eben nur durch Zufall (Empfehlung in einer Fb.-Gruppe) auf Deinen Beitrag gestoßen.. mir gefällt Deine herzliche Art sehr!

    Wo du gerade die Nachtcreme ansprichst – das ist mir auch auf vielen Blog’s aufgefallen, das sie total gelobt wurde, obwohl die Inci’s eine absolute Zumutung sind… ich finde es auch schade, dass siech
    die Bloggerwelt in diese Richtung bewegt… :(

    Ich bin selbst nur eine kleine Bloggerin, dennoch habe ich großen Spaß daran und bettel‘ nicht bei Firmen nach Produkten… da kauf‘ ich mir doch lieber etwas selbst und bleibe objektiv. :)
    Wenn ich dann doch mal etwas zugeschickt bekomme, setze ich mich damit auch dementsprechend intensiv auseinander.

    Du hast jetzt eine neue Leserin.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag!

    Liebst, Sabrina

  • Liebe Marie,
    Deine Bericht beschreibt die aktuelle Blogger Bewegung sehr gut und ich bin auch immer wieder am Hadern, wie es weitergeht.
    Am Rande hatten wir ja schon mal dieses Thema angesprochen, und es geht so vielen so.

    Was mich bei mir sehr bewegt ist, dass ich ab Tag leicht auf 1.600 Besucher komme, aber kommentieren tut so gut wie keiner mehr, als wäre es selbstverständlich, dass wir etwas posten.

    lg Angelina

  • Ich muss sagen, dass ich vor langen Texten meist abschrecke. Dein Text allerdings ist ziemlich gut geschrieben (nur ein Kompliment am Rande). Vor allem das Thema hat mir ziemlich zugesagt, weil es mir selbst auch schon länger aufgefallen ist. Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn man viele PR Samples vorstellt, mir ist es nur wichtig, dass die Review und Vorstellung authentisch und ehrlich bleibt. Aber dass ‚kleine‘ Blogger nach ein paar Tagen unendlich viele Follower haben und ihr einziges Ziel eine große Zahl und viele kostenlose Produkte sind, da bin ich total gegen.

  • Dein Beitrag war sehr interessant zu lesen.Heutzutage gibt es so viele Blogs, die nur kostenlose Produkte abstauben möchten und sich für den Post gar keine Müge geben.
    Ich finde deinen Blog sehr toll und er hebt sich von anderen deutlich ab.

    lg

  • Hallo Liebes,
    ich verstehe dich voll und ganz. Ich habe zu dem Thema in letzter Zeit mehrere Beiträge gelesen und muss dir in vielen Punkten zustimmen. Auch ich bekomme viele gesponserte Produkte, versuche aber immer sehr ausführlich darüber zu berichten. Manchmal lässt das die Zeit nicht ganz zu aber ich berichte in jedem Fall IMMER ehrlich. Ich habe auch bemerkt, dass es gerade viele junge Blogger gibt, die lediglich bloggen, um Dinge abzustauben und sogar noch so dreist sind auf Blogs fragen, wie man zu den ganzen Produkten kommt. Das ist schon traurig, daher verstehe ich dich voll und ganz. Und dennoch würde mir ohne deinen Blog etwas fehlen. Ich mag deine Beiträge wirklich gern und ohne deinen Blog würde mir etwas fehlen. :)
    liebst Elisabeth-Amalie

  • Den Nagel sowas von auf den Kopf getroffen! Mehr ist dem nicht hinzuzufügen außer: Bitte mach weiter! Du bist die einzige Bloggerin deren Meinung mich WIRKLICH interessiert, weil ich sie als ECHT empfinde. Schon immer! Liebst, Ali

  • Liebe Marie!

    Ich habe zwar keinen Blog & kenne mich in dieser Branche nicht so gut aus, aber ich folge deinem Blog sehr intensiv. Mich interessiert, was du bloggst. Es ist die (für mich) perfekte Mischung. Ich backe sehr gern & habe schon viele Rezepte von dir angewendet. Vor allem aber mag ich deine Einstellung zu den Produkten. Da ich keine Werbung mag, weiß ich nie, was man wofür gerade am besten gebrauchen kann (in Make-up Fragen), aber bei dir kann ich in Ruhe nachlesen, du informierst sehr gut über Inhaltsstoffe & die Anwendung/ Konsistenz. Da es mir häufig bei Fehlkäufen ähnlich ging wie dir, bin ich sehr froh, so einen Blog wie deinen gefunden zu haben. Denn ich weiß, dass ich mich sehr gut auf deine Einschätzung verlassen kann. :) mir gefällt dein Blog sehr gut! & ich wäre traurig, wenn du aufhören würdest!

    Viele liebe Grüße,
    Deine Beatrice

  • Ja, es gibt sie, diese Masse statt Klasse-Blogger, aber es gibt auch noch so viele schöne, nette Blogs, die eben nicht 1xxK-Leser haben, dafür aber auch der Inhalt für viel ansprechender und eben glaubwürdiger ist. Man kann es den „großen“ oder „alten“ Bloggern ja vielleicht auch nicht verdenken: wenn das Geld und/oder die Ware lockt, man auch entsprechend Rampensau ist, dann entwickelt sich das vielleicht so…. Ich für meinen Teil finde die Art von Blog, die Du betreibst deutlich lesenswerter und ich denke, das geht vielen Lesern so. Mach also bitte weiter bis bisher – bleib ehrlich, bleib Du selbst!

  • Liebe Marie,

    ich kann deine Gedanken sehr gut nachempfinden. Manchmal frage ich mich auch – vor allem, wenn jetzt im Sommerloch so gar keine Kommentare und kein Feedback kommt – warum eigentlich jeden Sonntag so viele Stunden in den Blog investieren, wenns doch eh niemand liest?!

    Aber man hat ja mal für sich angefangen. Weil man gerne schreibt. Weil man gerne seine Meinung teilt. Weil man den Dialog schätzt.
    Und das sind für mich auch heute noch die Beweggründe. Wie du freue ich mich, wenn mal eine Kooperation zustande kommt oder ich ein bisschen Geld verdienen kann – aber das ist doch nebensächlich im Vergleich mit dem Spaß, den mir mein Blog bereitet.

    Ich habe aufgehört, „die Großen“ zu bewundern. Oder zu beneiden. Ich ignoriere sie meistens. Weil ich gar nicht so werden will. Weil ich nicht möchte, dass jemand meine Beiträge wegklickt wie ich ihre, weil ich dahinter keinen echten Menschen mehr vermute, sondern ein Business.

    Ich denke, dass Leser das unterscheiden können. Und dass echte Menschen lieber echte Geschichten von anderen echten Menschen lesen. Mit Mehrwert! Denn das ist es, was den Blog vom Tagebuch unterscheidet. Wer aber den Spagat zwischen Authentizität, Content und Mehrwert schafft, ohne abzuheben, der macht das mit dem Bloggen „richtig“. Wirklich gut macht es aber nur, wer mit Herzblut dabei ist.

    Deshalb bleib dabei! Steck Mühe, Zeit und Herz in deine Beiträge wie bisher – oder ändere, wenn du etwas ändern möchtest. Du bestimmst dein Hobby, nicht andersrum. Ich würde mich freuen, wenn du auch weiterhin bloggst und das mit der Qualität wie bisher!

    Viele liebe Grüße
    Julia

    • Hey Julia,
      oh man, du hast recht… Irgendwie hatte ich das Sommerloch überhaupt nicht auf dem Schirm – jetzt mal ganz ehrlich! Mir geht es nämlich auch manchmal so. Ich veröffentliche einen Post und denke mir… Sag mal – seid ihr alle nicht zu Hause oder was ist los?! :-D
      Liebe Grüße,
      Marie

  • Liebe Marie,

    ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Die Blogsphäre hat sich in den letzten Jahren rasant verändert und selbst ich bekomme aus meinem näheren Umfeld ständig zu hören „Bekommst du die kostenlosen Sachen nur, weil du einen Blog hast? Dann mache ich auch einen Blog.“ Es ist traurig zu sehen, dass unsere „Arbeit“ überhaupt nicht wertgeschätzt wird und jeder einen Blog veröffentlicht um endlich die kostenlose Produkte zu erhalten. Und wie sehr es mir praktisch weh tut zu sehen, was solche „Neulinge“ für Ansprüche stellen! Ich blogge bald seit 4 Jahren und freue mich jedes Mal, wenn ich „auserwählt werde“ für oder mit jemanden zu arbeiten und dennoch achte ich darauf, dass solche Beiträge nicht an Überhand gewinnen, weil ich auf meinem Blog zeigen möchte, was ich will und welche Produkte ich gut finde und was genau von mir persönlich verwendet wird.

    Tu mir und auch deinen anderen Lesern den Gefallen und hör nicht auf. Mach weiter so wie du bist und schreib genauso weiter wie du schreibst, denn wir lesen deine Beiträge und wir legen wert auf deine Meinung.

    Liebe Grüße
    Mia

    • Hey Mia,
      über solche Äußerungen ärgere ich mich zugegebenermaßen auch immer, ich werde ebenfalls dauernd gefragt: „Hast du XY nur, weil du bloggst?!“… Du hast schon recht: Da steckt Arbeit dahinter, die leider oft nicht wertgeschätzt wird.
      Herzliche Grüße,
      Marie

  • Liebe Marie,
    du sprichst mir aus der Seele… mein Blog hatte 2012 „sein Jahr“ und seither musste ich jobbedingt etwas zurückstecken und das merkt man. Ich bekomme selten mal noch einen Kommentar auf meine Beiträge, habe zwar einige gesponsorte Reviews darunter, jedoch lobe ich nicht jedes Produkt in den Himmel nur weil es umsonst war, aus den von dir genannten Gründen. Ich bin meinem Stil treu geblieben was Fotos und Texte angeht und mittlerweile sehe ich, dass Blogger mit absolut miserablem Qualitätsanspruch an beides deutlich bessere Interaktionen haben und das ist einfach traurig.

    Ich persönlich habe tatsächlich, trotzdem ich in erster Linie aus persönlicher Freude am „Beraten“ oder „Empfehlen“ blogge überlegt, ob ich aufhöre. Die Entscheidung steht noch aus.

    Vielen Dank auf alle Fälle für deine Gedanken dazu!

    Liebe Grüße
    Hanna

    • Hey Hanna,
      jaa, genau das ist es! Man selbst gibt sich Mühe und manchmal kommt so wenig zurück, während andere sich weit weniger bemühen und trotzdem Lorbeeren ernten… Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für die Bloggerei!
      Herzliche Grüße,
      Marie <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.