[Anzeige] Liebe statt Vorurteile: Danke Mama!

Als Mama sieht man die Welt meist mit ganz anderen Augen – vor allen Dingen in Hinblick auf die eigenen Kinder. Denn hier steht immer die Liebe an erster Stelle, ganz egal, was die anderen sagen oder denken. Genau diesem Thema widmet sich die aktuelle P&G-Kampagne „Liebe statt Vorurteile“, in denen renommierte Athleten ihre ganz persönliche Geschichte zeigen, um „Danke Mama!“ zu sagen. Ich möchte euch heute ebenfalls eine kleine Anekdote aus unserem Familien-Alltag erzählen, in der er es um Vorurteile und Stereotype geht. 

Danke Mama! P&G

Über die Danke Mama!-Kampagne 

Die neue Kampagne zu den Olympischen Spielen setzt sich dafür ein, gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile zu überwinden. Aus der Sicht der Mütter werden Herausforderungen skizziert, mit denen viele Athleten in der Realität konfrontiert sind. Im Rahmen der Kampagne erzählt unter anderem die deutsche Skispringerin Carina Vogt ihre persönliche Geschichte. Der Film zeigt dabei einfühlsam, welche wichtige Bedeutung Eltern, insbesondere die Mütter als erste und größte Fürsprecherin ihres Kindes, haben. Sie geben Rückhalt, um Vorurteile zu überwinden und aus Träumen Wirklichkeit werden zu lassen. Der Film soll Menschen dazu bewegen, offen über Vorurteile zu sprechen. P&G erhebt mit dem Kurzfilm die Stimme gegen gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile, die das Potenzial von Menschen einschränken. Gleichzeitig setzt der Film einen Impuls, über Unterschiede hinwegzusehen und stattdessen erlebbar zu machen, was die Menschen verbindet – ganz im Sinne des Olympischen Geistes.


Rot ist für Mädchen und Blau ist für Jungs

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was das Beitragsbild mit diesem Thema zu tun hat – und ich möchte es euch kurz erklären. Neulich war ich mit meinen beiden Söhnen (6) in der Stadt – die Winterpullis aus dem vergangenen Jahr waren längst zu klein geworden und neue mussten her. Also ab in die Kinderabteilung der großen schwedischen Modekette, wo Sohn 1 sogleich aufblühte. Raketen, Dinos, Piraten, Feuerwehr – die ganze Jungenmode war voll sein Ding! Ruck zuck hatte er einen ganzen Stapel Kleidung angeschleppt, den er gerne probieren wollte. Sohn 2 schaute derweil frustriert drein und fand so gar nichts, was ihn ansprach. Er erklärte mir: „Mama, ich mag einfach keine Raketen. Und ich mag auch kein Blau und kein Schwarz, aber hier ist ALLES so dunkel!“ 

Doing Gender beginnt in den Spielzeug- und Bekleidungsläden. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit wird das mehr als deutlich: Der pinke Adventskalender für die Mädchen aka Prinzessinnen, der Blaue für die Jungs aka Seemänner und Bauarbeiter. Dabei heißt es doch immer, Geschmäcker sind verschieden – und jeder darf das tragen, was ihm gefällt…? Die Spielzeug- und Modeindustrie sieht das aber anders und greift dabei vermutlich nur das auf, was in der Gesellschaft verankert ist: Rollenbilder von vor Jahrzehnten. Ein Junge trägt kein Rot, helle Farben, Blumen und Schmetterlinge sind nur was für Mädchen. Und die müssen gefälligst Glitzer mögen. Und dürfen sich nicht dreckig machen.

Nun würde ich Sohn 2 allerdings als eine starke Persönlichkeit charakterisieren, der sich nicht so leicht unterkriegen und erst recht nicht beeinflussen lässt. Zielsicher steuerte er die Mädchen-Abteilung an – und fand das Gesuchte. Hasen zählen zu seinen Lieblingstieren und er liebt die Natur – darum griff er sofort nach dem oben gezeigten grauen Shirt. „Mama – das ist es!“, rief er freudestrahlend. Wo manch anderer vielleicht gelacht hätte und das Kind wieder zu den „Jungs-Klamotten“ dirigiert hätte, habe ich meinem Sohn seinen Wunsch nach einem hellen Shirt erfüllt. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass das Vorurteil „Nur Mädchen dürfen Rosa tragen“ sowas von überholt ist  – und bringe meinem Sohn stattdessen lieber bei, zu seiner Meinung zu stehen und das zu tragen, was ihm gefällt. 

Eure Marie

14 Kommentare
  1. Julie
    Julie says:

    Was für ein schönes Thema :) Ich finde es auch völlig egal ob Junge oder Mädchen, sollen sie doch tragen was ihnen gefällt, spielen womit sie mögen. Finde das Shirt, dass dein Sohn ausgesucht hat super süß :)
    Liebe Grüße,
    Julie

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  2. Larissa
    Larissa says:

    Schönes Thema! Ich finde es auch super wenn man nicht so klischeehaft denkt. Schrecklich wie die Mütter darin total aufgehen, zu zeigen dass es z. B. ein Mädchen wird. Ich bin zwar noch keine Mama. Aber glaube nicht, dass ich genauso wäre :)
    Liebe Grüße
    Larissa

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  3. Lilian
    Lilian says:

    Ich finde es total gut, wenn man Farben und Gegenstände nicht mit Geschlechtern in Verbindung bringt. Das haben meine Eltern bei meiner Erziehung schon nicht so gemacht und ich denke nicht, dass es geschadet hat – ich bin eben nie eine Tussi gewesen und auh keine geworden :)
    Liebe Grüße
    Lily

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  4. Kati
    Kati says:

    Ja, das ist echt schwierig. Ich habe zwei ganz klassische Exemplare zu Hause. Tochter mag Pink und Glitzer und Sohn mag Dinos und StarWars. Dennoch möchte ich nicht immer nur rosa und pink für meine Tochter kaufen. Das ist teilweise auch echt unpraktisch. Durch den Schnitt der Kleindung ist man schon etwas eingeschränkt, zumindest wenn man in der Mädchenabteilung für Jungs schaut. Ich bin gespannt ob sich dieses Denken je ändern wird. LG. Kati

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  5. Julia Carlsen
    Julia Carlsen says:

    Liebe Marie,
    Jep so geht es mir auch! Toller Beitrag zu dem Thema! Ich empfinde das Blau und Rot- Getue als nervig und auch Langweilig. Mein Sohn (3) darf rosa Spängerchen, Haargummis und Prinzessin Lilifee Muffins ausprobieren. Und dann gibt es ja noch Sam, Bob und co, die ihm ebenso gefallen. Ich lasse ihn das alles machen und zieh es auch im Kindergarten durch. Ich treffe in der Regel auf verständnisvolle Mütter, die den Gender- Wahn ebenso doof finden wie ich.
    Liebe Grüße
    Julia

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