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Impressionen der eigenART! in Neu-Isenburg

Wie bereits vor einiger Zeit auf meinem Blog und auf Instagram angekündigt, hat am 1. und 2. November die Messe eigenART!* in Neu-Isenburg stattgefunden. Bereits zum zweiten Mal fanden sich zahlreiche kreative Köpfe in der Hugenottenhalle zusammen, um ihre Produkte auszustellen, zu präsentieren und zu verkaufen. Ich war am Samstag mit Freunden dort und möchte euch heute ein paar Impressionen dieses tollen Tages vermitteln!

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Gegen Mittag machten wir uns am Samstag auf den Weg gen Neu-Isenburg zur Messe, die von 12 bis 18 Uhr ihre Pforten geöffnet hatte. Nach eineinhalb Stunden Autofahrt erreichten wir endlich unser Ziel und waren alle ein bisschen gespannt – was erwartet uns nun? Wie sind die Leute drauf? Was wird es dort wohl zu sehen geben? Die Hugenottenhalle liegt zentral im Stadtkern, sodass wir uns schon einen kleinen Überblick über die Innenstadt verschaffen konnten. Dann aber nichts wie hinein!

Der erste Eindruck: Bunt. Und solch eine Vielfalt! Farbige Stoffe, Kleider, Figuren, Schmuck… Zunächst schlenderten wir mit einem leckeren Beerensmoothie in der Hand einmal durch die Halle, um uns die Stände kurz anzuschauen.

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Die meisten Produkte wurden in liebevoller Handarbeit und mit viel Mühe gefertigt, das war nicht zu übersehen. Viele Stände waren mit selbst genähter Kinderkleidung vertreten, sodass ich nahtürlich auch für meine Jungs eine Kleinigkeit mit nach Hause nahm. Auffällig war allerdings, dass viele Näherinnen die gleichen Stoffe verwendeten – einige Muster und Motive sah ich an diesem Tag an mehreren Ständen. Eigentlich schade – wo es doch heute eine so riesige Auswahl an Stoffen gibt. Etwas Besonderes waren da die japanischen Stoffe, welche die Mädels von Noriko Handmade für ihre Kollektionen gewählt haben. Das Mutter-und-Tochter-Team fertigt Etuis, Kosmetiktaschen, Handytaschen, Untersetzer und vieles mehr – alles sieht so wunderschön und zart aus! Ich hätte das komplette Sortiment mitnehmen können und bin gefühlte hundert Mal um den Stand herumgeschlichen.

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Hier seht ihr eine Dessous-Schürze… Wusstet ihr, dass es so etwas gibt? :-) Ich glaube, so ziemlich jeder hielt bei diesem hübschen Teil inne und bewunderte es. Mich faszinierte ja das weihnachtliche Muster!

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Wirklich individuell waren die hübschen Kinderhüte und Mützen, teils aus Filz oder aus Wolle. Die sind perfekt für die kalte Jahreszeit und halten die Kleinsten schön warm. Auch in Sachen Mode wurden Dinge angeboten, mit denen wohl nicht unbedingt jede(r) auf der Straße herumläuft. Mein persönlicher Favorit ist ja der Jägermops-Pulli! ;-) Und um das Outfit abzurunden, konnte sich jeder seine passende Gürtelschnalle aussuchen.

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Ich glaube, die meiste Zeit verbrachte ich an Schmuckständen. Besonders die beiden jungen Damen von Luxusperle begeisterten mich mit ihrem tollen Schmuck. Ohrringe in Schneeflocken-Form, Weihnachtskugeln als Ohrhänger, liebevoll gestaltete Armbänder… Und ich entdeckte einen tollen Ring, der mir auf Anhieb passte! Da das so gut wie nie vorkommt, durfte er natürlich sogleich hübsch verpackt mit mir nach Hause ziehen. Da fast alle anwesenden Händler einen Dawanda-Shop haben, nahm ich mir von einigen Visitenkärtchen mit und stöberte zu Hause noch einmal durch das bunte Angebot.

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Natürlich konnte auf der Messe auch jeder selbst kreativ werden – nämlich beim Malen. Entstehen sollte ein fröhlich buntes eigenART!-Puzzle, bei dem jeder ein Teil nach seinen Vorlieben gestalten konnte. Da waren Groß und Klein ganz fleißig! Auch Jutebeutel konnten mit Farben bemalt oder mit Sprays verschönert werden.

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Neben Kleidung und Accessoires für Kinder, gab es natürlich auch zahlreiche hübsche Sachen für große Mädchen. Von Taschen und Beuteln bis hin zu Loopschals und Shirt schlugen Frauenherzen höher. Und dabei muss man sagen: Die Preise waren meist völlig in Ordnung, es gab keinen klassischen „überteuerten Designerkram“ zu kaufen. Da war sicher auch das ein oder andere für’s schmale Studentenbudget dabei! Ehrlich gesagt finde ich das immer ziemlich wichtig bei Veranstaltungen speziell für junge Leute – denn warum sollte man sich hübsche Dinge ansehen, die am Ende sowieso nicht erschwinglich sind…?

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Auch Praktisches sowie Dekoartikel gab es auf der eigenART! zu sehen. Die bemalten Becher zogen beispielsweise viele Blicke auf sich, ein weiteres Highlight war zweifelsohne der Shop von Reciclage. Die Macher bezeichnen ihre Arbeiten selbst als „Recyclingkunst aus aller Welt“, eine 100 % ökologische Nutzung und Verarbeitung von Abfällen zu einzigartigen, funktionellen und zeitgemäßen Produkten wie Kleinstmöbeln, Wohnzubehör, Accessoires sowie Kleidungsstücken. Neben Taschen aus LKW-Plane findet man hier auch stylische Uhren aus Vinylschallplatten sowie Ketten aus Dosenclips und Zeitungspapier. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen – lauter kleine Kunstwerke, die funktional sind und zum größten Teil aus dem bestehen, was wir Tag für Tag wegwerfen.

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Nachdem wir den ganz Nachmittag von Stand zu Stand geschlendert sind, bekamen wir alsbald Hunger. Kleine Snacks sowie Kaffee und Kuchen gab es zwar auch in der Hugenottenhalle, aber uns war eher nach „etwas Richtigem“. Zunächst suchten wir etwas im Näheren Umkreis und waren eigentlich auf ein bestimmtes Restaurant aus, das aber wohl nicht mehr exisitierte – denn unter der angegeben Adresse war nichts zu finden. Also entschlossen wir uns kurzerhand, nach Frankfurt in die Innenstadt zu fahren und dort zu Abend zu essen. Neu-Isenburg liegt zwar im Kreis Offenbach, ist aber nur knappe 20 Fahrminuten von der Mainmetropole entfernt. Das kulinarische Angebot in Frankfurt ist ja schier unendlich, da den Überblick zu behalten, ist für Nicht-Einheimische gar nicht so einfach. Da ich mittlerweile alle paar Wochen die Stadt besuche, bin ich immer wieder auf der Suche nach tollen Locations. Über den Städteblog von Immowelt stieß ich schließlich auf das Burgerrestaurant Die Kuh die lacht, das in der Stadt gleich mehrfach verteten ist. Bisher habe ich mit den dort vorgestellten Restauranttipps immer gute Erfahrungen gemacht und so schon das ein oder andere Mal neue Bars und Restaurants gefunden. Und „Die Kuh die lacht“ klingt ja wohl super interessant! Mein Vorschlag wurde auch sogleich wohlwollend aufgenommen und wir düsten in die City. Ich muss ehrlich sagen: Ich hatte selten einen so leckeren Burger, und auch die Beilagen waren köstlich. Neben den altbekannten Pommes gab es nämlich auch Pastinaken und Yuka-Chips – ganz vorzüglich! Auch die Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten, denn jeder Burger ist auch fleischlos und stattdessen mit Falafeln oder Gemüse als Einlage erhältlich. Zu empfehlen ist auch die selbstgemachte Limonade – die ist super erfrischend und löscht den Durst garantiert!

Nun aber genug über’s Essen geredet – schließlich steht ja die eigenART!- Messe im Vordergrund. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr das erste Mal dort zu Gast sein durfte und habe den Nachmittag wirklich genossen. Zum einen hat es mir Spaß gemacht, über den Markt mit fast 70 Ausstellern zu schlendern, zum anderen war ich fasziniert von den Ideen und Umsetzungen, die ich dort gesehen habe. Und natürlich konnte ich nicht zuletzt auch ein paar Impressionen für mich und meinen Blog mit nach Hause nehmen! Ich hoffe sehr, dass die eigenART! zunehmend an Bekanntheit gewinnt und beim nächsten Mal noch mehr Besucher kommen – ich jedenfalls bin sehr gerne wieder mit dabei!

Eure Marie

———

*Vielen Dank an die Veranstalter für die kostenlose Einladung zur Messe!

5 Kommentare
  1. Kim
    Kim says:

    Klingt nach einer tollen Messe :) Ich schlender auch gern über solche Veranstaltungen und meine Favoriten aus deinem Post sind eindeutig die handbemalten Becher ! :)

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

    Antworten

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